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Stapel etc. besass u. in zwei Linien, der zur Borg u. zu Stapel fortge-setzt wurde. — Von den Sprossen des Stammes waren Mehrere Dom-herren in dgnHochstiften Hildesheim, Paderborn, Osnabrück u. Münsteru. die Familie gelangte zu hohem Ansehen. — Die Linie zu Stapel istmit Johann Friedrich Freili. v. Kerkerinck zu Stapel erloschen u.Nanfeund Wappen sind durch die Erbtochter, Freiin Maria Theresia, geb.1786, welche sich 1801 mit Ernst Freili. Droste zu Iliilshoff vermählte,mit kaiserlicher Erlaubniss vom 6. Februar 1802, auf Letzterem über-gegangen, s. den Artikel: Droste zu Hülshoff, Freiherren,Bd. IL S.- 585 u. 586. Die Linie der-Freiherren v. K.-Borg hat fort-geblüht und der Sitz Borg im Kr. Münster steht der Familie nochjetzt zu.
Lauenstein , Hildesli. Histor. S. 240. — Gau/ie , II. S 522. — v. Hattstein, I. S. 335. —N. Preuss. A.-L. III. S. 96. — Freili. v. Ledebur , I. S. 424. — Osnabrückscher Stiftscalendervon 1773. — Münsterscher Stiftscalender von 17S4. — v. Meeting , I. S. 408. — Suppl. zuSiebm. VV.-B. IV. 16: F.-II. v. Kcrkering -(Schild grün). — W.-B. d. Preuss. Rheinprovinz,II. Tab. 29. Nr. 57 u. S. 139 : v. K. (Schild blau).
Kerckering (in Gold ein schwarzer, gekrönter Löwe). Ein eben-falls aus Münster stammendes Adelsgeschlecht, welches schon im13. Jahrh. zu den angesehensten Familien Lübecks gehörte und späterin der Umgegend u. in Holstein begütert wurde.
Freili. v. Ledebur. I. S. 424. — Siebmacher, III. 194.
Kerekes, Freiherren. Erbländ. - österr. Freiherrnstand. Diplomvon 1761 für Sigmund v. Kerekes, k. k. Obersten des Inf.-Beg. Freili.Haller v. Hallerstein.
Megerle v. Mühlfeld, S. 62. — v. Schönfeld, Adelsschemat .1. S. 208: Stammtafel desSigmund Freili. v. Kerekes.
Kerig. Cülnisches Patriciergeschlecht, welches 1791 mit PhilippJacob Joseph v. Kerig, Herrn auf Elsum im Kr. Heinsberg, erloschen ist.
Fahne, l. S. 217. — Freih. v. Ledebur, I. S. 424.
Kerkow. Altes, märkisches, schon seit dem 13. Jahrh. bekanntesAdelsgeschlecht, welches in der Altmark u. im Magdeburgischen, in derUcker-, Mittel- u. Neumark u. in Pommern ansehnlich begütert war u.zwar besonders in der Alt-, Ucker - u. Mittelmark vom 13. Jahrh. anbis in das 17. Jahrh. Den Namen desselben führen vier Güter: Ker-kau im Kr. Osterburg der Altmark (1225), Kerkow im Kr. Anger-münde der Uckermark (1252), Kerkow im Kr. Ruppin der Mittelmark(1271) u. Kerkow im Kr. Soldin der Neumark. — Im 18. Jahrh. sassdie Familie in der Uckermark 17T2 zu Gollmitz im Kr. Prenzlow,welche Besitzung derselben schon 1375 zugestanden hatte und in derNeumark noch 1796 zu Pammin im Kr. Arnswalde, auch war später,1803, in Pommern Ristow im Kr. Bclgard in der Hand des Geschlechts,dessen Name noch in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrh. in denListen der k. preuss. Armee vorkam. Ein v. Kerkow, bis 1806 Com-mandern- des 3. Musketierbat. des Regiments v. Arnim, starb 1818 alsOberstlieutenant im Pensionsstande; ein v. K., Major u. Commandeurdes k. pr. Cuirassierregiments v. Wagenfeld, wurde 1806 pensionirtu.starb 1809 u. ein Sohn des Letzteren stand noch um 1820 iml.Cuiras-sier-Regimente. — Neuerlich wird angenommen, dass der Stamm er-loschen sei.
N. Pr. A.-L. III. S. 96 u. 97. — Freih. v. Ledebur, I. S. 424 u. III. S. -286.
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