Druckschrift 
5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
Seite
47
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Kayser, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1768für Joseph Kayser, fürstl. Batthyänischen Batli, mit dem Prädicate:Edler v.

Megerle v. Mühlfeld, S. 208.

Kayser, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1796für Joseph Kayser, k. k, Major in Iglau, mit dem Prädicate: Edler, v.

Megerle v. Mühlfeld , S. 208.

Kayser v. Kaysersberg. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1715 für Johann Kayser, Notar zu Obermaiss, mit dem Prädicate:v. Kaysersberg.

Megerle v. Mühlfeld, Erg^-Bd. S. 335.

Kayser v. Kaiserslieimb. Reichs-Adelsstand. Diplom von 1710für Johann Thomas Kayser, Oberstwachtmeister im k. k. Cuirassier-Regimente Graf Mercy, mit dem Prädicate: v. Kaisersheimb.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 335.

Kayserlingk, Kayserling, s. Keyserlingk, Keyserling,Freih. und Grafen.

Keber. Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 3. Nov. 1840für den Oberlandesgerichts-Yice-Präsidenten Dr. Kleber zu Königsberg.Derselbe war 1845 Präsident zu Insterburg.

Freih. v. Ledebur, I. S. 420.

Kecliler, Kecliler v. Schwandorf, Freiherren (in Roth ein nachder rechten Seite mit Kopf und Schwanz gekrümmter, goldener Kar-pfen). Altes, schwäbisches Adelsgeschlecht, welches nach der Vermu-thung Einiger aus dem alten Rittergeschlechte der Karpfen zu Hohen-karpfen stammen soll. Timon Kechler wird 1287 unter denMinisteria-len der Grafen v. Hohenberg genannt und ein Nachkomme desselben,Timon der Jüngere, welcher mit seinem Bruder, Benz, 1346 zu Frank-furt bei der Krönung des K. Carl IY. war, erhielt vom Kaiser den Rit-terschlag. Die Brüder Melchior und Hans waren um 1415 Ritter desdeutschen Ordens und Letzterer wurde später "Comthur zu Osterrode inOstpreussen und gleichzeitig mit denselben lebte in Schwaben GeorgAndreas v. K. als Johanniterritter und Commandern - zuYillingen, Rohr-dorf und Däzingen. Die fortlaufende Stammreihe der Familie be-ginnt Bucelini mit Bernhard K. v. Schwandorf, welcher um 1460 lebte.Der Urenkel desselben, Hans Caspar, gest. 1575, früher markgräfl. bad.Obervogt zu Oberzell und später h. württemb. Oberhofmarschall unterdem Herzoge Ludwig dem Frommen, hinterliess aus drei Ehen siebenSöhne, von denen der zweite, Johann Caspar, durch seinen mit Agnesv. Frauenberg erzeugten Sohn, Melchior, welcher 1653 noch lebte, dernähere Stammvater d^r Familie geworden ist. Zu dem ältesten Be-sitzthumc der Familie gehört der, dem ehemaligen schwäbischen Reichs-ritter - Canton Neckar-Schwarzwald einverleibt gewesene RittersitzSchwandorf im jetzigen Oberamtsbez. Nagold des Kgr. Württemberg,welchen das Geschlecht von den Grafen v. Hohenberg und nach Er-löschen derselben von dem regierenden Hause Württemberg zu Lehentrug und noch jetzt mit den Dörfern Ober- und Unterthalheim besitzt,auch hatte nach Freih. v. Ledebur die Familie im 18. Jahrh. in Ost-