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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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preussen mehrere Güter inne. Die jetzigen zahlreichen Sprossender Familie, deren Freiherrnstand im Kgr. Württemberg anerkannt ist,gehören zu der Nachkommenschaft des Freiherrn Carl Adolph Theo-dor, geb. 1751 und gest. 1806, k. württemb. Rittmeisters, aus der Ehemit Caroline v. Reischach, gest. ebenfalls 1806 und, nächst Cast, gebenüber dieselben die geneal. Täschenbh. d. freih. Häuser genaue Auskunft,so dass hier folgendes genügen mag: Haupt der Familie ist: VictorFreih. Kechler v. und züSchwandorf, geb. 1829 Sohn des 1835 ver-storbenen Freih. Gustav II., k. württ. Revierförsters zu Herrenalb? ausder Ehe mit Caroline v. Pach, Enkel des Freih. Gustav I. und Uren-kel des Freih. Carl Adolph Theodor, s. oben. (1861) k. württ. über-beut. Die beiden Schwestern desselben sind: Freiiii Caroline, geb.1828 und Freiin Adelheid, geb. 1833. Vom Freiherrn Gustav I.stammt Freiherr Emil, geb. 1815Bruder des Freih. Gustav II.verm. 1841 mit Johanna Hausier, geb. 1818, aus welcher Ehe, nebeneiner Tochter, drei Söhne: Eugen, geb. 1842, Emil, geb. 1843 und Al-bert, geb. 1848, entsprossten, auch leben mehrere Nachkommen derverstorbenen Brüder des Freih. Gustav I., des Freih. Ernst Carl Adolph,k. württ. Oberstlieutenants und des Freih. Carl Wilhelm Ludwig, k.württ. Hauptmanns.

Oauhe, I. S. 975 u. 976: nach Bucelini, P. IV. u. Bürgermeister. Cast, Adelsbuch d.Königr. Württemb. S. 242245. Freih. v. Ledebur, I. S. 421 und FIT. S. 285. Geneal.Tasehenb. d. freih. Häuser, 1860, S. 402 und -1861. S. 348350. Siebmacher, I. 110 : DieKechler, Schwäbisch. W.-B. d. Kgr. Württemb. Nr. 107 u. S. 32. Kneschke , II. S. 241u. 242.

Keck v. Schwarzbach, K. v. Schwartzbach (in Schwarz einrechtsgekehrter, doppelt geschweifter, goldener Löwe). Altes, ursprüng-lich böhmisches Adelsgeschlecht, welches früher Khckh und Kheck ge-schrieben wurde. Hans Khekh erhielt, wegen seiner, dem K. Maximi-lian I. treugeleisteten Kriegsdienste, mit seinem Sohne Michael, wegender Verdienste, welche sich derselbe bei dem Oberbauschreiberamte amkönigl. Schlosse zu Prag erworben, vom K. Ferdinand I. von Neuemeinen erblichen Wappenbrief d. d. Prag, 2. Nov. 1561 und später be-stätigte K.Rudolph II., laut Majestätsbriefes d. d. Prag, 12. Sept. 1580,dem genannten Michael Kheck, welcher sich als Bauschreiber des kö-nigl. Schlosses zu Prag sehr treu und tüchtig bewiesen und sich sonstauch im Kriege u. Frieden sehr verdient um das kaiserliche Haus ge-macht hatte, den uralten Adel aufs Neue u. zwar unter Verbesserungdes Wappens u. Verleihung mehrerer Privilegien. Ein in dem NeuenPreuss. Adelslexicon, s. unten, die Familie betreffender Artikel bringtdieselbe in genealogischen Zusammenhang mit dem nürnberger Patri-ciergeschlechte der Behaim v. Schwarzbach, welches, s. Bd. I. S. 273und 274: Beheim, Behaim, Freih. v. Schwarzbach, nach Einigen ausBöhmen und zwar aus der Gegend an der Schwarz stammen und vonderselben den Beinamen angenommen haben soll. Spricht auch gegeneinen derartigen Zusammenhang, wie schon Freih. v. Ledebur angege-ben, die gänzliche Verschiedenheit der Wappen beider Familien undstimmt auch Melireres in jenem Artikel nicht mit anderen Annahmen,so ist doch derselbe, welcher sich zweifelsohne auf in der Familie fort-gepflanzte Nachrichten stützt, namentlich in Bezug auf die späteren ge-