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wohl der genannte Rudolph v. E., Herr auf Baitkowen' im KreiseLycfc.
Gauhe, I. S. 953 u. 959. —N. Pr. A.-L. III. S. 72 u. 73. — Freih. v. Ledebur , I. S. 414.Siebmacher, 1. 156: Die Kannewurft, Meissuisch. — v. Meding, I. S. 270 u. 271.
Kantlien. Ein erloschenes, in Ostpreussen begütert gewesenesAdelsgeschlecht, welches zu Dosnitten, Höfen u. Kantken im Kr. Preuss.Holland und zu Saucken im Kr. Molirungen angesessen war. In denersten Jahrzehnten des 18. Jahrb. lebte Albrecht v. Kanthen auf Kan-tlien u. der Sohn desselben, Christoph Albrecht v. K., stand 1727 imk. pr. Inf.-Reg. v. Beschefer.
Freih. v. Ledebur, T. S. 414.
Kapaun v. Scliwogkau oder Swoykow, Capann, Kappann, Kap-haun, auch Freiherren. Böhmischer Freiherrnstand. Diplom vom27. Juni 1044 für die drei Brüder Kapaun y.- Swoykow: Albert Weickard,Heinrich u. Jaroslaus und für den Vetter derselben, Albert Zdenko K.v. S. — Altes böhmisches Rittergeschlecht, aus welchem Johann Ii. alsLandrichter in Böhmen schon 1160 vorkommt u. Jaroslav Ii. 1355 denIi. Carl IV. aus den Händen der ihn umringenden Pisaner rettete. Diefortlaufende-Stammreihe der Familie beginnt mit Ztibor K. auf Swoy-kow u. Itaczicz, welcher mit Catharjna Litenska vermählt war u. dessenSohn, Johann Ii. v. S., 1499 starb. In die Nachkommenschaft desselbenkam, wie angegeben, der Freiherrnstand und ein Sprosse der Familiewar in Schlesien 1650 mit Scliraebsdorf im Kr. Frankenstein begütert.Der Stamm blühte fort u. noch in die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrb.hinein, erlosch aber dann mit den beiden Söhnen des Freih. Albert ausder Ehe mit Johanna Glatz v. Althaus: Johann Joseph Albrecht undWenzel Ignaz, welche Beide Nachkommen nicht liinterliessen. FreiherrWenzel Ignaz. geb. 1768, k. k. Kämm. u. Major, verm. mit Maria Jo-sepha Eleonore Grf. Engl v. Wagrain, starb 21. Nov. 1820 und Freih.Johann Joseph Albrecht, geb. 1764, k. k. Kämm. u. Appellationsrathzu Prag, verm. mit Maria Anna Ilaugwitz v. Biskupitz, schloss 21. Oct.1821 den alten Stamm.
Baibin , Tabular. Sterninat. P. IIP u. Epitom. rer. ßohem. S. 599. — Gauhe , I. S. 959.
— N. Preuss. A.-L. III. S. 73. — Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848. S. 440 u. 441.
— Freih. v. Ledebur, I. S. 415. — Suppl. zu Siebra. VV.-J^. VI. 22. — Tgroff, II. 289 : Rit-ter K. v. S. u. F.-H. K. v. S.
Kapelle, Kopelle. Ein früher in Schlesien vorgekommenes Adels-geschlecht, welches schon 1450 das Gut Tuchen im Wohlauschen be-sass und später erloschen ist. Sinapius glaubte, dass dasselbe mit derauch in der Mark Brandenburg vorgekommenen Familie Kapell, s. C a-pellen, Capelle, Kapellen etc. Bd. H- S. 215, in Verbindung ge-standen habe, doch nahm schon Gauhe, u. wohl mit Recht, eine solchenicfyt an.
Sinapius , II. S. 741. — Gauhe, 1. S. 960: im Artikel: Kapell.
Kapfensteiner. Altes, bereits 1326 vorgekommenes, steiermär-kisches Adelsgeschlecht, welches 1458 mit Hans. K. erlosch. Die Güterkamen an die v. Holzapfel u. v. Schüssler.
v. Hellbach, I. S. 635.
Kapff (Schild quer getheilt: oben in Roth ein wachsender, silber-ner Stier und unten in Silber sechs schräglinke, schwarze Balken. Auf