dem Helme zwischen zwei schwarzen Büffelshörnern der aufwachsendeStier). Ein vom Frcili. v. Ledebur aufgeführtes Adelsgeschlecht, auswelchem ein Sprosse, der k. pr. Premierlieut. a. D. v. Kapff, 1850Kanzlist bei dem Stadt- und Kreisgerichte zu Danzig war. Mit einemähnlichen Wappen: Schild quer getheilt: oben in Silber ein aufwach-sender, rother Stier; unten von Silber u. Roth schrägrechts gerautet u.auf dem Helme zwischen zwei silbernen Büffelshörnern ein aufwachsen-der, rother Stier, blüht jetzt in Bayern ein gleichnamiges Geschlecht.
Handschrift!. Notiz, — Freih. v. Ledebur, T. S. 415.
Kaphengst. Altes Adelsgeschlecht der Mark Brandenburg, welchesin der Wcst-Priegnitz bereits 1414 zuBresch, 1684 zu Gühlitz u. 1685zu Reetz angesessen war, in der West-Priegnitz, so wie in der Umgegendvon Ruppin u. Lehus später mehrere andere Güter an sich brachte u.auch in der Altmark u. in Pommern Grundbesitz erwarb. In der Alt-mark war bereits 1741 Altenzaun unweit Osterbürg in der Hand derFamilie u. in neuerer Zeit gelangten in dieselbe die unten genanntenGüter in Pommern. Von den Sprossen des Stammes traten Mehrere indie k. pr. Armee. Der Oberst im IIusaren-Reg. Schimmelpfennig v. d.Oye v. K. starb 1824 und der Oberstlieut. im Leib-Carab.-Reg. v. K.1818. Ein Major v. K. stand 1837 im Gardehusaren-Regim. und einAnderer war als Major dem 3. Uhlanen-Reg. aggregirt etc. Als begü-tert im Kgr. Preussen wurden 1857 genannt: der Major a. D. v. K.,Herr auf Kolilow im Kr. Sternberg, Reg.-Bez. Frankfurt, ein v. K. Herrauf Grambow im Kr. Cammin u. Ernst Rudolph v. IL, Landschafts-De-putirter, Herr auf Stoiköw im Kr. Fürstenthum Cammin.
N. Pr. A.-L. III. S. 73. — Freiherr v. Ledebur, T. S. 415 und III. S. 285. — Bauer,Adressb. 1857. S. 105.
Kapler. Ein früher zu demsclilesischen Adel gehörendes Geschlecht,welches von neueren Schriftstellern nicht genannt worden ist.
Sinapius , 1. S. 50.'. — Siebmacher, I. 71: Die Kapler, Schlesisch. v. Meding , II.S. 287 u, 288.
Kapliers, Grafen. Eins der ältesten u. angesehensten höhmischenGrafenhäuser, dessen Ursprung Baibin in eine sehr frühe Zeit gesetzthat. Dasselbe schied sich zeitig durch Kaibog IL in die Linie zuSulewitz u. durch Suchoslau IL in die Linie zu Milessow. Das Stamm-haus der letzteren Linie im leutmeritzer Kreise blieb gegen 800 Jahreim Besitz derselben, bis Carl IL dasselbe 1660 an Caspar Zdcncko ILv. Sulewitz verkaufte, welcher das Schloss Milessow von Grund aus neuaufbaute und sich nun Kapliers zu Milessow nannte. Derselbe starb1686 als k. k. General-Feldzeugmeister und Präsident des IIof-Kriegs-Raths, nachdem er Nachkommen im dritten Gliedc erlebt hatte. Docherlosch in den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrb. der Stamm und durchAdoption gelangte als Beiname der Name Kapliers und die HerrschaftMilessow an Franz Leopold Grafen Hrzan v. Harras, s. Bd. IV. S. 504.
Baibin, Tubulär. Stemmatogr. P. II. u. Epit. rer. bohem. S. 82. — Gauhe, I. S. 960—962.
Kappel, Kappell, s. Cappel, Bd. II. S. 214 u. 215.
Kappeller, Kappeller zu Oster- u. Gatterfelden. Erbländ.-österr.Adelsstand. Diplom von 1726 für Joseph Kappeller, k. k. Bergrichter