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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
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Aemtern und von den späteren wurde namentlich Christoph v. K. be-kannt. Derselbe, gest. 1073, Herr auf Busch, Kannenberg etc. in derAltmark u. auf Himmelreich imMindenschen, kurbrandenb.Geh. Kriegs-rath, Generallicut. der Cavall., Gouverneur der Festung Minden etc.,erhielt 1666 das schon oben erwähnte Erbmarschallamt des Fürsten-thums Minden. Ein Sohn desselben, Friedrieh Wilhelm (I.), gest. 1714als kursächs. u. k. p'ölri. Kammerherr, kommt mit dem freiherrl. Titelvor u. war durch Vermählung mit Barbara Helena Freiin v. Bibran undReissicht um 1670 Besitzer des freien königl. Burglehns Rommenauim Breslauischen geworden. Von Letzterem stammte Freiherr Frie-drich Wilhelm HL),'früher k. pr. Oberst u. Chef eines Dragoner-Regi-ments u. später Oberhofmeister der Königin Elisabeth Christine. Der-selbe, so viel bekannt, der Letzte des Mannsstammes, starb 22. Mai1762 u. hinterliess aus der Ehe mit Charlotte Albertine Grf. v. Finken-stein eine einzige Tochter, Friederike Willielmine Sophie Freiin v. K.,welche mit dem k. preuss. Generalmajor Henning Alexander v. Kahldenvermählt war u. mit welcher 19. März 1816 auch der Name des altenGeschlechts ausging.

Sinapius, II. S. 346. Gauhe , I. S. 958. N. Pr. A -L. III. S. 7072. Freih. n. I.e.-debur, I. S. 414. Siebmacher, I. 175 u. V. # 145. v. Meding, I. S. 270.

Kannengiesser (in Schwarz ein oben u. unten gezinnter, silbernerQuerbalken). Ein mit Gottfried K. 1632 erloschenes cölnisches Patri-ciergeschlecht. Dasselbe ist nicht mit den Familien Canncgiesser undCannengiesser, s. Bd. IT. S. 211 zu verwechseln.

Fahne , I. S. 213. Freih. v. Ledebur, 1. S.414.

Kannewurff, Kannenwnrff. Altes, ursprünglich thüringischesAdelsgeschlecht aus dem schon 1221 vorgekommenen, gleichnamigenStammhauseim jetzigen Kreise Eckartsberga der Prov. Sachsen. Hein-rich v. K. hatte urkundlich 1319 das Gericht zu Trebra unweit Nord-hausen von dem Landgrafen Friedrich in Thüringen zu Lehn u. bereits .1390 standen der FamilieTfännergüter zu Halle zu. Dieselbe war 1448zu Gehofen bei Sangerhausen, 1500 u. später zu Nieder-Beuna unweitMerseburg und zu Schnellroda bei Querfurt und noch 1700 zu Gleinaebenfalls bei Querfurt gesessen u. hatte auch Pretzschendorf im Erzge-birge an sich gebracht. Georg v. K. kommt 1545 als kursächs. Hof-marschall vor; Hans Caspar war 1614 kursächs. Kammerjunker undHans auf Pretzschendorf lebte 1696 als kursächs. Hauptmann und hatteden Stamm durch einige Söhne fortgesetzt. Im 18. Jahrh. kam dieFamilie nach Preussen, wo dieselbe fortblühte. Heinrich Gottlieb v. K.starb 1799 alsk. pr. Generallieutenant, Director des 1. Departementsvom Oberkriegs-Collegium u. Kriegsminister u. hinterliess aus der Ehemit einer v. Glasenapp mehrere Kinder, von - welchen die eine Tochterdie Gemahlin des nachmaligen Staatsraths Freih. v. Rhediger wurde. Zu den in neuerer Zeit vorgekommenen Sprossen des Stammes ge-hörte der k. pr. Major a. D. u. Landrath des ostpr. KreisesLyck v.K.,welcher 1836 mit Hinterlassung einer Wittwe, Charlotte v.Pfuel, einesSohnes, Rudolph v. K., und dreier Töchter starb. Nach Bauer,Adressbuch 1857. S. 105 war.der k. preuss. Hauptmann a. D. v. K.,