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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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Kanig, Clin ig. Rcichsadclsstand. Diplom von 1804 für JohannKanig, Herrn auf Milstrich in der Oberlausitz. Derselbe, gest. 1821,war vermählt mit Johanna Christina Lehmann, gest. 1824, Besitzerindes Freigutes Canitz-Christina bei. Bautzen u. pflanzte das Geschlechtdurch drei Söhne u. drei Töchter fort. Der Stamm hat weiter fort-gÖbliiht.

Kneschke , IY. S. 205 u. 206. W.-B. d. Sachs. Staaten, VII. 72.

Kanisclibauer v. Höclienried, s. Iva eni s chb.au e r v. II o che n -

ried, Bd. IV. S. 617.

Kunitz, s. Canitz, Kanitz, auch Freiherren u. Grafen,Bd. II. S. 208210.

Kannaclier. Ein in Ostpreussen begütertgewesenes Adelsgeschlecht,welches aus dem Nassauischen stammen soll. Dasselbe war bereits1540 zu Beeslack und Sporgeln im Kr. Easteburg, zu Blandau im Ivr.Gerdauen u. zu Gross-Schwansfeld im Kr. Friedland angesessen, erwarbim Laufe der Zeit mehrere andere Güter und kam noch 1720 zu Bees-lack u. 1752 zu Glithenen u. Winckcldorff im Kr. Easteburg vor.Von den Sprossen des Stammes haben Mehrere iu der k. pr. Armeegestanden. Ernst Ludwig v. K. starb 1760 als Generalmajor, Chef einesInf.-Eeg. etc.; ein v. K. starb 1821 als Major und Commandern' des3. Bataill. vom 3. Laudwelirregim. u. ein v. Iv. war noch 1843 Haupt-mann im 10. Inf.-Eeg.

N. Pr. A-L. III. S. 70. Freih. v. Ledebur , I. S. 413 und 414.

Kanne, Kannen, auch Freiherren. Eeichsfreiherrnstand. Diplomvon 1676 für Christian Ernst v. Kanne, kursächs. Oberhofmarschall,Geh.-Rath, Ober-Kämmerer etc. Eine andere Angabe über das Diploms. unten. Altes, westphälisches Adelsgeschlecht, aus welchem JohannIi. bereits 1320 urkundlich vorkommen soll u. Bernhard v. Ii. 1405 ineiner schaumburgischen Urkunde auftritt. Dasselbe war schon 1400unweit Höxter mit Löwendorf u. 1555 mit Bruchhausen begütert, er-warb später in Westphalen mehrere andere Güter, kam im 16. Jahrb.nach Sachsen und wurde im damaligen Kurkreise mit Clöden, Jessen,Gentha.etc. angesessen, gelangte im 17. Jalirh. auch in Franken u. imEheinlande zu Güterbesitz u. gehörte in neuer Zeit auch zu dem in derOberlausitz begüterten Adel. Die Angabe Knauth's, dass die Familieihren Ursprung aus Italien haben solle u.etwa von denen Caniis" her-stamme, ist ohne historischen Halt u. erledigt sich auch durch die vonKnauth beigefügten Worte:wiewohl das Wappen deutsch." Jobstv. K., später Herr auf Clöden, Kammerjunker dos Kurfürsten JohannFriedrich I. zu Sachsen, wurde, nach Peccenstein, mit Letzterem 1547bei Mühlberg gefangen. Von Jobst's Enkel, Arnold, auf Cloeden etc.,gräfl. lippeschcm Amtmanno zu Horn eck, stammte Bernhard Ludolph,kursächs. Kammerjnnker, u. von diesem der obengenannte Freih. Chri-stian Ernst v. K., welcher 1677 u wie Gaulie angiebt, ohne Söhne zuhinterlassen, starb. Demselben soll, wie Val. König erzählt, die Erhö-hung seines Standes schon früher wiederholt vom K. Leopold I. ange-boten, doch von ihm aus Bescheidenheit abgelehnt worden sein. Dasgeneal. Taschenb. der freih. Häuser nimmt das Diplom vom 23. Nov.

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