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zu Stargaret, und hinterliess aus der Ehe mit Anna Margarethe v.Oertzen aus dem Hause Iielpte nur eine Tochter, Louise Eleonore,welche 1752 als Gattin des Geh. Landraths Moritz Siegfried Leopoldv. Oertzen starb. — Aus dem Hause Nedmin starb 8. Aug. 1803 der k.preuss. Hauptmann Friedrich Ludwig v. D. Derselbe ist der Letzteseines Namens in den k. preuss. Armeelisten, in welchen früherdieser Name mehrfach vorkam.
Micrael , S. 478. — Gauhe , I. S. 405. — v. Beirr, lt. M. S. 1610. — N. Pr. A.-L. I. S.403 u. V. S. 120. — Frli. v. Ledebur , I. S. 161 u. III. S. 234. — Sicbmcicher , III. 160. —v: Meeting , 1. 8. 113. — Lexic. over adel. Farn, i Daum. I. Tab. 20. Nr. 21. u. S. 113. —Meklenb. W.-B. Tab. 12 Nr. 42 u. S. 19. — Pommern.seh. W.-B. II. Tab. 72.
Decken, v. der, auch Grafen (Stammwappen: in Silber ein senk-recht gestellter, schwarzer Kesselhaken. Gräfliches Wappen derItiugelheimer Linie: Schild geviert: 1 und 4 das Stammwappen, 2und 3 der Länge nach getheilt, mit einem Schildeshaupte, in wel-chem in Blau ein silberner, rechtssehender Adler erscheint. Rechtsin Gold ein rechtsstreitender, rother Löwe und links in Roth einrechtssehender, güldener Drache, und gräfliches Wappen derOerichs-heiler Linie: in Silber der schwarze Kesselhaken des Stammwap-pens). Grafenstand des Königr. Hannover. Diplom vom 17. Juli 1833für Friedrich v. d. Decken aus dem Hause Ringelheim, k. grossbrit.Generallieutenant und k. hanuov. Feldzeugmeister, mit, laut Diplomsvom 13. Aug. 1834, erblicher Virilstimme in der ersten Kammer derStände des Königr. Hannover, welche Stimme auf den jedesmaligenInhaber des Familien -Fideieommisses Ringelheim übergehen soll,und Diplom vom 7. Febr. 1835 für Georg v. d. Decken, a. d. HauseOerichsheil, k. hannov. Oberstlieutenant, für sich und seine Nach-kommen. — Die Familie v. d. Decken ist ein altes, niedersächsischesAdelsgeschlecht, welches sich namentlich im Herzogthume Bremen,in welchem es immer zu dem ältesten landsässigen Adel zählte, aus-breitete und sehr ansehnliche Besitzungen erwarb, welche noch inder Hand der Familie sind. Urkundlich erscheint das Geschlechtschon 1260, 1286 und 1297. — Heinrich v. d. Decken lebte um1480, und Peter v. d. Deckhen erhielt 1577 einen kaiperl. Schutz-und Schirmbrief, mit der Angabe, dass schon K. Maximilian II. einensolchen gegeben habe. Später gelangten zahlreiche Sprossen desStammes zu hohen Civil- und Militairstellen, und in neuererZeitkam, s. oben, auch der Grafenstand in die OerichsheilerLinie, welchesich, nach Stiftung des Majorats Ringellieim, in die Häuser Ringel-heim und Oerichsheil schied. Der Stifter des Hauses Ringelheim imFürstenthum Hildesheim , Graf Friedrich, gest. 1840, war vermähltmit Elisabeth Antoinette Freiin v. Gruben, geb. 1780, und aus dieserEhe stammt Graf Adolph, geb. 1807, k. hannov. KammerherrundLegationsrath, verni. 1835 mit Louise Freiin v. Wallmoden, geb. 1813,aus welcher Ehe ein Sohn, Graf Georg, geb. 1836, und zwei Töchter,Grf. Elisabeth, geb. 1837, und Grf. Leonie, geb. 1839, leben. DerBruder des Grafen Adolph ist Graf Georg, geb. 1810, Herr aufWechtern und Döse im Herzogth. Bremen. — Herr auf Oerichsheilim Herzogth. Bremen ist Graf Geoi'g, geb. 1787, k. hannov. General,