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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
Entstehung
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war einer der Gelehrtesten des Adels seiner Zeit. Das noch inder, Hand der Familie befindliche Gut Kakschütz mit Pertinentienim Kr. Neumarkt brachte Christian Heinrich v. D. in dieselbe, durchVermählung mit der Erbtochter des Carl Christoph v. Lest und Kun-zendort'. In neuerer Zeit (1836) war Senior des Ilauses Nicolas OttoFerdinand v. D., Herr auf Käbschütz, k. preuss. Landrath, Land-schafts-Director etc. Derselbe war mit einer v. Förster vermählt,aus welcher Ehe mehrere Töchter stammten. Das Gut Polentschinebesass um die genannte Zeit Carl v. D., Director der öls-militschenFürstenthums-Landschaft, verm. mit einer Randow, aus welcher Ehemehrere Söhne und Töchter entsprossten. Auch hat ein v. D., wel-cher Herr auf Senditz war, Nachkommen hinterlassen.

M. G. Wende, Neu-Kemnitz-Erdmannsdorf. Linie der v. D., Lauban 1 (»92 (auch in Carp-zows Elircntcinpel merkw. Antiquit. d. Markgr. Oberlausitz,), 11. desselben Geiieal. Beschreib,der v. D. Carpzov , Ehrentempel, IL S. 233271. Sinapius , I. S. 327331 u. II. S.5765S3. Gau/ie , I. S. 404 u. 405. Zedier , VII. S. 1142. N. Pr. A.-L. I. S. 401 u.402. Frh. v. Ledebur , I. S. 161 u. III. S. 234. Siebmacher, I. 71: v. DobscKitz, Sclile-siseh. Abraham Herrmann , Praxis hcraldico-mystica, Bd. II. v. Meding, II. S. 119 ir.120. Tgroff, II. 176: Freih. v. Dobschiilz u. Schadewald, u. 194: v. Debschütz. ; Schle-sisches W.-B. Nr. 19. v. liefner, preuss. Adel, Tab. 47; u. S. 39.

Dechen (Schild geviert: 1 und 4 in Silber drei, 2 und 1, grüneKleeblätter, und 2 und 3 in Blau ein rechtsgekehrter, offener Tur-nierhelm mit schwarz-goldenem Wulste). Reichsadelsstand. Diplomvom 25. Jan. 1684 für die Geschwister Decher: Johann D., kur-brandenburg. Artillerie - Hauptmann , Carl Gottlieb D., kurbrandenb.Lieutenant, und Catlmrina Elisabeth D., vermählte v. Rhotz, unterdem Namen v. Dechen. Dieselben waren die Kinder des ProfessorsJoachim Dccher zu Frankfurt a. d. O. Kurfürst Friedrich III. vonBrandenburg erkannte 11. April 1689 den Adel der unterdessen zumMajoratsgrado gestiegenen Brüder, Joachim und Carl Gottlieb v. D.,an, und bestätigte denselben von Neuem. Carl Gottfried v. D., gest.1720, stieg später bis zum k. preuss. Generalmajor und Commandan-ten von Frankfurt a. d. 0. Ein Urenkel von ihm war Ernst HeinrichCarl v. I)., k. preuss. Geh. Bergrath und Prof. an der Friedrich-Wilhelms Universität zu Berlin, welcher sich als geognostischerSchriftsteller rühmlichst bekannt machte. Nächst ihm lebte 1836vom Stamme nur noch Ernst Heinrich v.Dechen, k.preuss.Ingenieur-Hauptmann. Die Familie darf'mit den fast gleichlautenden Fa-milien: Deehow, auch Dechen, v. d. Decken, Decker etc. nicht ver-wechselt werden.

!>. Hellbach, I. S. 205. N. Pr. A.-L. I. S. 402 u. 403. Frh. v. Ledebur, I. S. 1G1.W.-B. (1. preuss. Mori. III. 3. Kneschke, I. S. 106 u. 107.

Deehow, Dechen (in Silber ein rechts gekehrter, rother Hahn).Altes, pommernsches Adelsgeschlecht, eines Stammes mit denen v.Hahn, welches in Neu-Vorpommern im Bartischen District im 16.Jahrb. mit Puttnitz, Pantelitz etc. begütert war und später nachMeklenburg-Strelitz, wo im Amte Ratzeburg ein gleichnamiges Gutliegt, so wie nach Dänemark kam. Puttnitz stand der Familie schon1261 zu. Hans C. v. Deehow war 1710 herz, meklenb.-strelitzsch.Stallmeister, und Sievert Jürgen v. D., ein Sohn des Sievert v. D.,Herrn auf Pantelitz und Beicrshagen, starb 1715 als Amtshauptmann