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Oppeln und Ratibor, den Stamm des Geschlechts. Später ging der-selbe aus.
Sinapius, I. S. 324 u. IT. S. 573. — Gciuhe , I. S. 3144 u. 3145. — Zedier, VT. S. 1935.
— Siebmacher, T. 67. — Spener, Thcor. Iusign. S. 286. — v. Meding-, II. S. 112.
Czudnochowski. In Preussen anerkannter und bestätigter Adels-stand. Diplom vom 7. November 1786 für Michael Cölestin Biegonv. Czudnochowski (gest. 1791), k. preuss. Assistenzrath zu Ins'ter-burg mit dem Namen: Biegon v. Czudnochowski, so wie für andereGlieder der Familie vom 22. April und 29. September 1800 und vom17. März 1821 für Samuel Friedrich Biegon, k preuss. Lieutenant.
— Die Familie erwarb in Ostpreussen mehrere Güter, namentlichauch das Seebad Kranz im Kr. Fischhausen. — Ein Sprosse der-selben war in neuster Zeit k. preuss. Regierungsrath zu Marien-werder.
N. Pr. A.-L. V. S. 118. — Frh. v. Ledebur , I. S. 155 u. III. S. 232. — W.-B. d. preuss.Mon. III. 2.
Czungenberg, '/.Hilgenberg, Freiherren. Der Sohn eines vornehmenTürken, welcher 1686 Commandant der Festung Ofen war, als diesesich an die Kaiserlichen ergab, wurde vom Herzog Casimir vonBayern mit dem Vater gefangen und nach Wien gebracht, wo Beidemit dem Namen Czungenberg getauft wurden und derselbe in k. k.Kriegsdienste trat. In diesen stieg er 1734 bis zum Feldmarschall-Lieutenant und Obersten eines Husarenregiments und erhielt denFreiherrnstand. Er starb 1735 und sein ansehnliches Vermögen fielan die kaiserliche Kammer.
Gaulie, II. 8; 155 u. 156 nach: Hübner, Suppl. VII. S. 782. — Zedier, VIT. S. 780.
Czwalina, Zwalinen. Ein in Ostpreussen vorgekommenes Adels-geschlecht, welches Frankenau im Kr. Rössel, Jessen im Kr. Inster-burg, Schimpken im Kr. Memel, Sokallen im Kr. Gerdauen und Zwa-linnen im Kr. Johanusburg erworben hatte.
Frh. v. Ledebur, III. S. 232.
D.
Dabclow. Adels- und Freiherrnstand des Herzogthums Anhalt-Cöthen. Diplom von 1811 für Dr. Christoph Christian Dabelow,lierzogl. anhalt-cöthenschen Staatsrath, mit der Beschränkung aufdas Recht der Erstgeburt für die Nachkommenschaft. Durch herz,anhalt-cöthensches Diplom von 1831 wurde diese Standeserhöhung,ohne die erwähnte Beschränkung, von Neuem bestätigt. — Der Vaterdes Staatsraths v. Dabelow soll schon 1778 den Reichsadel erhaltenhaben, ohne dass derselbe geführt wurde.
v. Ilefner, Anhalt'scher Adel.
Dabowa, Donbowa, Donbrowa. Schlesisches, von Sinapius, dochnur mit Angabe des Wappens aufgeführtes Adelsgeschlecht.
Sinapius, II. S. 579.
Dachau, Grafen. Altes, bayerisches Grafengeschlecht, zu denStammgenossen der Wittelsbacher gehörig, aus der Burg Dachau un-