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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
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dant zu Freiburg wurde; Hans Casimir, Herr auf Schmelern undBaussig, gest. als k. poln. Generalmajor olme Nachkommen; CarlChristoph, k. preuss. Kammerherr und Amtshauptmann zu Belgradin Pommern, welcher zwei Söhne, Hans und Carl, hatte; ErnstLudwig, Herr auf Külitschthal in Pommern, früher k. poln. Major,kaufte Medewitz bei Bautzen, machte sich nach Verkauf dieses Gutesim Schwarzburgischen ansässig und setzte seine Linie mit zwei Süh-nen fort; und Friedrich Leberecht v. 14., Herr auf Göda und Broesabei Bautzen, welcher zuletzt herz, sachs.-goth. Hofmarschall, General-major, Kriegsrath und Amtshauptmann war und 1734 als General-lieutenant in den Ruhestand trat. Der Sohn desselben, Hans Her-mann v. U., Domherr zu Meissen und früher fürstl. schwarzburg.Kammerrath, pflanzte den Stamm mit Söhnen fort, durch welche dasGeschlecht fortgeblüht hat. In neuerer Zeit besass dasselbe (1847Jin Schlesien Brune im Kr. Kreuzburg, und Nieder-Kummernick imKr. Liegnitz, in der Oberlausitz Lippitsch , Dahren , Neudorf a. d.Spree etc.

Grosser, Lausitz. Merkwiirttigk. 4. Th. Val. König, III. S. 211219. Gau/ie, I. S.395397. Brüggemann , I. S. 153. N. Pr. A.-L. I. S. 393 u. 394. Fr It. v. Ledebur,I. S. 15S u. III. S. 233. Sappl, zu Siebm. W.-B. V. 21. Poimnernsches W.-B. III. Tab.8. Scliles. W.-B. Nr. 409. W.-B d. säehs. Staaten, II. 53. Kneschke, I. S. 104.

Hamnitzki. Ein in Schlesien vorgekommenes Adelsgeschlecht, auswelchem Anton Ludwig v.Damnitzki Neudorf im Kr. Rosenberg besass.

Frh. v. Ledebur, I. S. 158.

Hämo v. Lysznio. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1792für Joseph Damo, k. k. Rittmeister der Szekler Husaren, mit demPrädicate: v. Lysznio.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 263.

Hanawitz. Altes, schlesisches Adelsgeschlecht, welches eigent-lich Danewitz, s. den betreffenden Artikel, hiess. Es kam nach Nie-der-Oesterreich und wurde 1590, unter dem Namen Danawitz, denLandesmitgliedern des nieder-österr. Ritterstandes einverleibt.

Wissgrill , II. S. 192.

Dauckelinan, Dankclinan, Freiherren und (irafen. Reichsfreiherrn-und preussischer Grafenstand. Freiherrn-Diplom des 10. März1695 verliehenen Freiherrnstandes vom 16. Mai 1704 für die sie-ben hinterlassenen, unter dem Namen des Siebengestirns bekann-ten , ausgezeichneten Söhne des kurbrandenburg. Raths Sylvester v.Danckelman, s. unten, und Grafen-Diplom vom 6. Juli 1798 fürAdolph Albrecht Heinrich Leopold Freiherrn v. Danckelman. Einin Preussen, Oesterreich und Russland blühendes freiherrliches, auchgräfliches Geschlecht, aus welchem eine lange Reihe berühmter kur-brandenburg. und preuss. Staatsmänner hervorgegangen ist. DerUrsprung des Geschlechts lässt sich bestimmt nicht angeben. Nacheiner Familiensage soll der Stammvater desselben einem deutschenKaiser durch seine Wachsamkeit das Leben gerettet und für dieseRettung mit den Worten:Danke Mann" den Ritterschlag erhaltenhaben, und aus den Worten des Kaisers soll der Name: Danckel-man entstanden sein. In dem ursprünglichen'Wappenbilde, einemKranich, wollen Einige eine Bestätigung dieser Sage finden. Der