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Damm, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom von 1739 fürMaximilian Damm, Arzt in Wien.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 132.
Damme (ein durch den Schild schrägrechts aufwärts fliegender,geflügerter, silberner Fisch). Altes, holsteinisches Adelsgeschlecht,eines Stammes und Wappens mit denen v. Brockdorf, aus welchemDetlef vom Damme 1470 lebte.
Angeli , Holstein. Chronik, S. 50. — Wcstphalen , Monument, inedit. I. S. 5. — Sieb-macher, III. 153. — v. Meding, II. S. 110.
Dammami. Fürst!, schwarzburg-sondershausenscher Adelsstand.Diplom vom 31. Dec. 1836 für den fürstl. schwarzb.-sondersh. Ober-appellations-Rath Dammann zu Zerbst.
v. llefner , schwarzburg. Adel, S. 57.
Dammerscheid. Altes, ausgegangenes, rheinländisches Adelsge-schlecht, dessen Stammhaus wohl das jetzige Dammscheid im Kr.St. Goar ist. — Wilhelm v. D. war noch 1668 Domcapitular zuCorvey und Propst zu Meppen. — Die im Lüneburgischen vorgekom-mene Familie v. Damerscheyt führte in Gold zwei rothe Hirsch-geweihe , die rheinländischen v. Dammerscheid aber im Schilde mitgestückter Einfassung fünf schmale, von einem Hirschgeweih über-deckte schmale Querbalken. Beide Familien dürften hiernach einesStammes sein.
Frh, v. Ledebur, I. S. 158 u. III. S. 233.
Dammes. Erloschenes, 1671 im Bütow'schen vorgekommenesAdelsgeschlecht.
Frh. v. Ledebur , III. S. 233.
Damnnvalden, Utile, s. Malkovsky v. Dammwaiden, Edle.
Dammnitz (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Silber einrother Querbalken, und links in Roth zwei silberne Pfähle). Altes,obersächsisches, namentlich in der Oberlausitz begütertes Adels-geschlecht, welches auch in der jetzigen Provinz Sachsen, im Bran-denburgischen, in Pommern, Schlesien und Ostpreussen Güter er-warb. Das Stammhaus scheint Domnitz im Saalkreise gewesen zusein, doch stand auch ein Gut Damnitz im Kr. Crossen der Familiezu. — Yal. König leitet das Geschlecht aus Pommern her und giebtan, dass dasselbe auch in der Neumark ansässig gewesen sei, wo diespäter wieder ausgegangene Soldinsche Linie geblüht habe. — NachHorn, Frideric. bellieos., S. 607, kommt Plans v. Damnitz urkundlich1391 vor. Die fortlaufende Stammreihe beginnt mit Bogislaus v. D.auf Rostin (im jetzigen Kr. Soldin, Prov. Brandenburg). Von demSohne desselben, Adam, Herrn auf Rostin und Herrndorf, stammtenzwei Söhne, Gottfried v. D. auf Pumptow, Rittmeister, und Casimirv. D. auf Herrndorf, herz. pomm.Rittmeister, geblieben im 30jährigenKriege. Von Letzterem entspross Christoph Sigmund v. D., Herr aufSteinwehr, verm. mit Scholastica Freiin V .Metternich, aus welcher Eheacht Söhne stammten. Zu diesen Söhnen gehörten: Philipp Wilhelm,Herr auf Friedelin, kurbrandenb. Rittmeister, welcher seine Liniedurch drei Söhne fortpflanzte; — Wolf Sigmund, k.k. P'eldmarschall-Lieutenant, welcher den Freiherrnstand erhielt und 1739 Comman-
Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. Tl. 27