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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
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des Adelsgeschlecht, dessen Wappen nach einem Siegel von 1419v. Meding angiebt.

o. Meding, II. S. 115.

Daniiamisdoif, Doniiaimsdorf. Altes, schlesisches Adelsgeschlecht,welches im Liegnitzischen begütert war und von 1396 1412 vor-kommt.

Sinapius, I. S. 326.

Damis. Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom von 1855für Friedrich Damis, k. k. Kriegs-Commissair.

Augsb. A1 lg. Zeit. 1855.

Damitz (in Silber zwef wilde, schwarze Eberköpfe und zwischendenselben ein rother Querbalken). Altes, nicht mit der lausitzischen,schlesischen etc. Familie v. Damnitz zu verwechselndes, pommer-sches Adelsgeschlecht, welches Micrael als ein vornehmes Geschlechtim Stifte (Camin) aufführt. Gerhard v. D. war einer der Zeugen,als 1243 der Stadt Stettin mehrere Privilegien verliehen wurden.Hermann v. D., Ritter, lebte um 1400 und mit ihm beginnt die fort-laufende Stammreihe des späteren Stammes. Der ältere Sohn des-selben, Nicolaus, war Magister artium, Scholasticus zu Camin undspäter Cänzler des Herzogs Erich II. in Pommern. Von dem zweitenSohne, Joachim, stammten als Enkel Claus, Stiftsvoigt zu Camin,und Moritz, Hauptmann zu Uckermünde, von welchem LetzterenEustach entsprosste, dessen Enkel, Siegfried, 1631 als k. schwed.Oberst bei Leipzig blieb. Von Hermanns drittem Sohne, Johann,stammte Ulrich, Hofmeister des Herzogs Wlatislau, dessen Urenkel,Paulus, zuerst Stiftsvoigt, dann Stiftscanzier zu Camin wurde undspäter als Statthalter in Pommern noch 1639 lebte. Wedigo v. D.war 1736 k. k. Oberst und Commandant zu Sigeth in Ungarn, undCarl Christoph v. D. Kammerherr des Königs Friedrich I. v. Preussen. Der Besitz der Familie in iPommern wechselte vom 14. Jahrh.im Laufe der Zeit vielfach, doch ist noch bis in neuester Zeit die-selbe mit mehreren Gütern angesessen geblieben. Das Gut Damitzwar bereits 1407 in der Hand des Geschlechts und war in derselbennoch 1768. Sprossen des Geschlechts standen mehrfach in derk. preuss. Armee. Ein v. D. starb 1813 als Chef der 4. ostpreuss.Provinzial - Invaliden - Compagnie, und ein Hauptmann v. I). im Regi-mente v. Plötz 1806 zu Warschau. Ein v. D. war 1836 Hauptmannim k. preuss. 6. Infant.-Regim.

Micrael, S. 473, Gaulie. I. S. 394. Zedier, VII. S. 89. Dienemann , S. 335 undNr. 16. liriiggemann, I. 2. Ilptst. N. Pr. A.-L. I. S. 392 u. 393. Fr/i. v. Ledebur, I.S. 158 u. III. S. 233. Siebmacher, I. 171. v. Meding, III. S. 116 u. 117. Poramern-sches W.-B. III. Tab. 8 u. 11 u. S. 1823. Kneschke , II. S. 105 u. 106.

Damm (in Silber ein schwarzes Windspiel mit goldenem Ilals-bande und Ringe). Altes Patriciergeschlecht der Stadt Braunschweig,welches, wie das Wappen ergiebt, mit anderen gleichlautenden Fa-milien nicht zu verwechseln ist.

Frh. v Kr ohne, I. S. 201 u. 202. W.-B. d. Kgr. Hannover n. d. Ilerzogth. Braun-schweig, D. 5 u. 3. 5.