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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
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tert wurde. Wotersen im Kr. Lauenburg stand der Familie 1587,Bertkau im Kr. Osterburg 1600, Bandercow im Meklenburgiscbcn1628 und Büste im Kr. Stendal 1665 zu.

Frh. v. Ledebur , I. S. 156 u. 157, u. III. S. 233.

Daleczki. Polnisches, nach Westpreussen gekommenes Adcls-gescblecht, welches das Gut Waplitz im Kr. Suhm erwarb.

Frh. v. Ledebur, III. S. 235.

Dalem. Altes, niedersächsisches Adelsgeschlecht, aus welchemzu Goslar 1129 Ludolph urkundlich vorkommt. Hermann de Dalem,Miles, und sein Sohn, Friedrich, lebten 1257 und Ludolph D. war1278 Domherr zu Halberstadt. Abba v. D. war 1336 Propst zuGroningen; Balduin tritt 1357 in einer braunschweigischen Urkundenls Zeuge auf und Siegfried stand 1397 dem BenedictinerklosterDuisburg unweit Halberstadt vor. Später kommt das, wohl im15. Jahrb. erloschene Geschlecht nicht mehr vor, Grafen v. Dalemaber fanden sich nachher im Herzogth. Limpurg. Dieselben nanntensich von dem Schlosse, dem Städtchen und der Grafschaft Dalem,welche im Laufe der Zeit an die Grafen v. Hochstaden kam, die sichnach ihr nannten. Seit 1674 gehörte dieselbe den Holländern.

Gauhe, II. S. 156 u. 157 nach: Bntkens , Troph. de Brabant. I. S. 194.

Daleszjnaki. Polnisches, zum Stamme Korczok zählendes Aduls-geschlecht, welches im Grossherzogthume Posen 1833 Pamarzano-wice im Kr. Schroda und 1853 Domaslaweck im Kr. Wongrowiecbesass.

Frh. v. Ledebur, I. S. 157,-

Dalheim. Ein in der Mark Brandenburg vorgekommenes, er-loschenes Adelsgeschlecht , aus welchem sich Philipp Melchior v. D.1605 bei Kürbrandenburg zu den Lehen meldete, welche durch denTod seines Vetters, Hans Ulrich v. D., erledigt waren. Johann Cas-par v. D., kurbrandenb. Hauptmann, besass von seiner Frau, einerv. Kahlenberg, einen Meierhof zu Paaren im Kr. Osthavelland, hatteaber 1700 nur drei Töchter.

Frh. v. Ledebur, I. S. 157.

Dnlihor. Schlesisches, aus Polen stammendes Adelsgeschlecht,welches 1620 und 1664 Ivapitz und im letztgenannten Jahre auchJacobsdorf im Kr. Trebnitz besass. Ein Sprosse des Stammes war1411 unter dem Könige Wladislas V. in Polen ein tapferer Kriegs-hcld, Friedrich v. D. auf Kapitz 1620 des Fürstenthums Oels Landes-ältester und Christoph v. Dalibor und Jacobsdorf lebte 1664 zu Ka-pitz. Später ging der Stamm aus.

Cromer, Kes. Polen., Libr. 19. Sinapius, I. S. 324, u. desselben OJsnograpli. S. 909. Gauhe, I. S. 390. N. Pr. A.-L. S. 390 n. 391. Frh. v. Ledebur, I. S. 157. Sieb-macher, 1. 59. Spener, Theor. Insign. S. 199 u. 200. v. Meding, II. S. 112 u. 113.

Dallar, Falle. Erbländ.-öst'err. Adelsstand. Diplom von 1769für Johann Friedrich Dallar, k. k. Hofrath und Cabinets-Secretairder Kaiserin Elisabeth, wegen 40jähriger Dienstleistung mit demPrädieate: Edler von.

Megerle v. Mühlfeld, S. 171.