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Dall-Aglio v. Fraiikcnfels, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrn-starid. Diplom von 1803 für Vincenz Dall-Aglio, k. k. Feldmarschall-Lieutenant, mit dem Prädicate: v. Frankenfels. Eine verw. FrauDall-Aglio v. Frankenfels lebte 1856 in Frankfurt a. M.
Meyerle, v. Mühlfeld, S. 44. — v. Hefner, Frankfurter Adel.
Dal-Lago, s. Lago dal v. Sternfeld.
Dall'ariiiij Hilter. Kurbayer. Ritterstand. Diplom vom 4. Juli1792 für Andreas Dall'armi. Derselbe, geb. 1765 zu Trient, wurdeals k. bayer. General-Controleur der Staats-Scliuldeu-Tilgungs-Com-mission in München, in die Adelsmatrikel des Königr. Bayern ein-getragen.
u. Latin , S. 312. - W.-B. <1. Kgr. Bayern, V. 6. — v, Hcjner , bayer. Adel, S. 73.
ll'.Utoii, trafen. Erbländ.-österr. Grafenstand. Diplom von 1777.für Riebard Chevalier D'Alton, k. k. General-Feldwacbtmeister, mitseinen Brüdern, Christoph und Jacob, seiner Schwester, Elisa-beth, vermählter Nugent und seinen beiden Vettern, Eduard undChristoph.
Meyerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 11.
Dalwigk, Dalwig, Daliwig, auch Freiherren. Im Grossherzogth.Hessen-Darmstadt, im Fürstenth. Waldeck und dem Königr. Preussenanerkannter Freiherrnstand. Anerkennungsdiplom vom 28. August1813. — Altes, hessisches Adelsgeschlecht, als dessen ursprünglicherStammsitz das im 30jährigen Kriege zerstörte Dorf Dalwig (im heu-tigen Fürstenthume Waldeck) genannt wird. Als ältestbekannterAhnherr der Familie kommt urkundlich Rabodo de Dalewic, von1167 — 1191, vor. Reinhard v. D. erhielt mit seinen Söhnen 1332vom Bischöfe Balduin von Trier, Verweser von Mainz, die BurgSchaumburg als Erblehen und wurde auf derselben als Burggraf ein-gesetzt; Theodericus de Dalwig war 1336 und Reinhard de Dalwig1360 Abt von Corvey; und ein anderer Reinbold v. D., genannt derUngeborene, war um die Mitte des 15. Jahrh. Herr des SchlossesWeideisberg in Hessen. Letzterer wurde mit seinem Schwiegervater,Friedrich v. Hertingshausen, in die heftigsten Fehden mit dem Erz-bisehof Theoderich von Mainz und den Landgrafen Ludwig von Hes-sen verwickelt. 1473 bekamen Johann und Reinhard v. 1). Schlossund Amt Lichtenfels zu Lehen und zwar mit denselben Rechten undFreiheiten, wie diese die Grafen v. Waldeck selbst ausübten, und1510 waren die v. Dalwigh Stuhlherrn des Vehmgerichts zu Lichten-fels: unter der Linde. 1593 erbaute Johann v. D. das Haus C'ampf undvor und nach dieser Zeit gingen aus dem Stamme viele Sprossen hervor,welche im Frieden und in Kriegen sich auszeichneten. Johann Philippv. D.-Lichtenfels zuCampf war 1657 Oberst und Commandern' des s. g.spanischen Drag.-Reg. unter dem grossen Kurfürsten Wilhelm vonBrandenburg; Johann Reinhold v. D.-L.-C. wohnte als hessischer be-vollm. Minister 1712 und 1713 dem Friedenscongresse zu Utrecht beiund 1737 war Ferdinand Ernst v. D.-L., kurpfälz. w. Geh .Rath und Hof-raths-Präsident der Öerzogth. Jülich und Berg. Bei dem Ausbruche des7jährigen Krieges und nach Aufgebot der bergischen Ritterschaft zur