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evangelisch und begab sich um 1645 nach Pommern, wo er späterwieder ausging; ein anderer wendete sich um diese Zeit in der Per-son des Freih. Moritz, welcher den Stamm fortsetzte, nach Würt-temberg, und Freih. Carl Sigmund war 1690 markgr. Baden-Dur-lachscher Ober-Hofmarschall. — Aus der in Kärnten gebliebenenLinie kommt Georg Andreas 1650 als Landes-Hauptmann in Kärntenvor, welcher vier Söhne: Wolf Dietrich, Franz Dietrich, Andreasund Joseph Wilhelm, hinterliess. Letzterer, welcher noch 1700 k. k.Geh.-Rath war, brachte, wie angegeben, den Grafenstand in die Fa-milie, und war 1678 dem niederösterreichischen Ilerrenstande alsLandes-Mitglied einverleibt worden. Der Stamm ging in der erstenHälfte des 18. Jahrb. aus.
Bucr.lini, I. S. 289 u. 290, II. S. 22. Scct. II. S. 102 u. 103, u. III. S. 246. — OauheA-S. 334. — Wissgrill, II. S. 171—173. — Siebmacher, I. 45. Nr. 3.
Cronegg, Freiherren (Schild geviert mit Mittelschilde. Mittel-schild der Länge nach getheilt: rechts in Gold ein golden geklönterund bewehrter halber, schwarzer Doppeladler und links eine halbe,goldene Lil ; e, beide an die Theilungslinie angeschlossen. 1 u. 4 inGold ein rechts sehender, schwarzer Adler, und -2 und 3 in Blau aufeinem rothen Kissen mit goldenen Quasten eine goldene Krone).In Bayern bestätigter Freiherrnstand. Bestätigungsdiplom des 1730in die Familie gekommenen, damals aber nicht ausgefertigten Frei-herrnstandes vom 27. Jan. 1749 für Johann Leopold Franz FelixBenno Freiherrn v. Cronegg, Hauptpfleger zu Julbach und späterHauptmauthner zu Braunach. — Derselbe gehörte zu einer bayeri-schen Familie, welche vom K. Carl V. in den Adelsstand erhobenworden war. Der Stamm wurde fortgesetzt und in die Adelsmatrikeldes Kgr. Bayern wurden in die Freiherrnclasse eingetragen: Maxi-milian Fidel Freih. v. Cronegg, Maxischer Linie, zu Loder und Assen-ham, geb. 1754, k. hayer. Kämmerer, Grosslweuz des Ordens vomheil. Michael etc., und Johann Nepomuk Joseph Anton Freih. v.Cronegg, Leopoldinischer Linie, geh. 1772. K. bayer. Oberstlieute-nant. Der Stamm ist im Januar 1858 erloschen.
v. Lang , S. 111 und Nachtrag, tS. 37. — Siebmacher , V. 82: v. Croneck , bayerisch,Stammwappen : Mittelschild des freih. Wappens. _— W.-B. des Kgr. Bayern , IT. 80, und v.Wülckern, Abtli. 2. — v. Hefner , bayer. Adel, Tab. 27 u. S. 30, u. Ergänz.-Bd. S. 12. —Kneschke , I. S. 102.
Fronegg, Cronegh, s. Walt her v. Cronegh.
Cronenberg (Schild quer getheilt: oben eine Krone, unten einBerg). Cölnisches Patriciergeschlecht, welches im Rheinlande 1684Reuschenberg im Kr. Opladen und 1760 Dorp im Kr. Neuss besass.
Fahne, I. S. 71 u. II. S. 27. — Frh. v. Ledebur, I. S. 152.
Cronenberg (Schild geviert: 1 u. 4 in Schwarz zwei gekreuzteAexte mit goldenem Stiel, und 2 u. 3 in Roth eine goldene Krone).Reichsadelsstand Diplom vom 6. Mai 1748 für Peter Eberhard Cro-nenberg, k. preuss. Legationsrath bei der Comitial-Gesandtschaft zuRegensburg. Derselbe, wohl aus dem im vorstehenden Artikel auf-geführten cöluischen Patriciergeschlechte stammend, vermählte sichmit einer Tochter des Johann Jacob Jörgens Banguier zu Cöln, Wittwe