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Schild: 1 u. 4 in Roth eine goldene Krone, u. 2 u. 3 die zwei ReihenEisenhütchen, das eigentliche Stammwappen, welches im Grafen-diplome als vier blaue paarweise neben einander in Glockengestaltgesetzte Berge (also ein redendes Wappen) gegeben wird. Der Helmtrug einen dicken Federbuseh, in Gestalt eines Tannenzapfens. Derjüngere Stamm, der Flügelstamm, hatte auf dem Helme einen offe-nen, von Roth und Silber gevierten Adlersfiug, das Silber mit denzwei Reihen blauer Eisenhütchen belegt. Nach Ausgang des Flügel-stammes, s. unten, nahm der Kronenstamm den Helmschmuck desFlügelstammes als linken Helm an. — Beide Stämme, reich an zu hohenEhrenstellen gekommenen Gliedern, blühten längere Zeit fort. Ausdem Flügelstamme war Walter v. C. 1527 Hochmeister des deutschenOrdens zu Mergentheim, und Wilhelm v. G. Johanniterordens-Ritter,Grossprior in Ungarn und Comthur in Mainz. Mit Letzterem erlosch8. Octbr. 1617 der Flügelstamm. Aus dem Kronenstamme starb Jo-hann Schweikard v. C., ein Sohn des kurmainz. Marschalls, Gross-Hofmeisters etc. Hartmann v. C., 1626 im 73. Jahre, als Erzbischofund Kurfürst zu Mainz, und durch seine Vermittelung brachte derSohn seines Bruders, Johann Georgs, kurmainz. Raths und Oberamt-manns in Höchst, der obengenannte Adam Philipp den Freiherrn-und Grafenstand, wie angegeben, in die Familie, welche wegen Ho-hen-Geroldseck Sitz und Stimme auf der schwäbischen Grafenbankerlangte. Die Nachkommenschaft des Grafen Adam Philipp, verm.mit einer Gräfin v. Daun, ging schon 1692 mit dem Sohne, dem Gra-fen Carl Crafft Otto, aus, doch blühte das Geschlecht noch einigeZeit durch die Nachkommen des Walther v. C., eines Brudersdes oben erwähnten Hartmann v. C., fort. Von den drei Enkeln desWalther v. C. setzte nur Freih. Hans Schweikard, kurmainz. Rath,.Amtmann zu Gernsheim und Oberforstmeister zu Starkenberg, denStamm durch einen Sohn, den Freih. Johann Nicolaus, fort, welcherletztere 17. Juli 1704 in hohem Alter ohne Nachkommen starb, wor-auf das Reichslehen Cronberg durch Anwartschaft an Kurmainz kam.
Georg Helwig , Iiistor. generös, famil. Cronberg, Mainz 1625. — Bucelini , IT. 2. S. 101.— v. Eumbracht, Tab. 10—12. — Gauhe, I. S. 372—374. — Oetter, Wappenbelnstigungen,6. Stück, S. 21—44 mit acht Wappen. — Frh. v. Ledebur, I. S. 152 u. III. S. 230. — Sieb-macher, I. 124 u. V. 27 u. VI. 11. — Trier , S. 510—512.
Crouc, s. Krahn, Krohne.
Croncgg, Oroneck, Freiherren und Grafen (Schild geviert: 1 u. 4in Gold auf einem grünen Dreiberge ein links gekehrter, zum Flugegeschickter schwarzer Adler, und 2 u. 3 in Roth ein einwärts gekehr-ter, weisser Bock mit schwarzen Hörnern). Erbländisch-österr. Frei-herrn- und Grafenstand. Freiherrndiplom vom 15. Mai 1631 für dasganze Geschlecht, mit den Prädicaten: auf Mosburg und Glaneck,und Grafendiplom von 1675 für Joseph Wilhelm Freih. v. C. auf M.u. G. — Altes, kärntner Adelsgeschlecht, dessen Stammreihe mitdem um 1429 in Kärnten lebenden Paul Cronegger beginnt. DieNachkommen des Iohann Christoph v. und zu C., Himmelsau u. Fas-seisberg, welcher nach Anfange des 17. Jahrb. vorkommt, erlangten,wie angegeben, den Freiherrnstand. Ein Theil des Stammes wurde