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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
Entstehung
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eines Herrn v. Dolaeus. Da er kinderlos blieb, wünschte er, dasssein Name und sein Wappen auf seinen jüngsten Stiefsohn, GerhardWilhelm v. Dolaeus, übergehen möge, wodurch, nach kaiserlicherGenehmigung, die im nachstehenden Artikel besprochene Familie derFreiherren v. Cronenberg, genannt Dolaeus, entstand.

Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1855, S. 122. Frh. v. Ledebur , III. S. 230.Suppl. zu Siebin. W.-B. X. 12.

Cronenberg, genannt Dolaeus, auch Freiherren (Schild geviert:1 ein aus einem grünem Dreiberge an seinem Stengel aufwachsendesnatürliches Kleeblatt: Dolaeus; 2 und 3 in Roth eine goldene Königs-krone und.4 in Schwarz zwei gekreuzte Beile mit goldenen Stielen:Cronenberg, s. den vorstehenden Artikel), Reichsadelsstand. Di-lom vom 15. Sept. 1762 für Gerhard Wilhelm v. Dolaeus unter demdurch Adoption entstandenen und bestätigten Namen: v. Cronenberg,genannt Dolaeus, mit Vereinigung des angestammten und des v. Cro-nenberg'sehen Wappens. Die Familie von Dolaeus stammt ur-sprünglich aus Holland und einige Glieder derselben kamen in dieGrafschaft Mark. Aus diesem märkischen Zweige gelangten die ein-zigen noch lebenden Brüder, Gerhard Wilhelm v. Cronenberg, ge-nannt Dolaeus, s. oben, kurpfälz. Geh. Rath und Peter Matthias v.Dolaeus , durch Kauf in Besitz des reichsunmittelbaren Gutes Gross-Karben in der Wetterau und wurden, in Folge dieses Besitzes, lt.Urkunde d. d. kaiserliche freie Reichsburg Friedberg i. d. Wet-terau, 1. Sept. 1766, in die Reichsritterschaft des mittelrheinischenKreises im Canton Wetterau aufgenommen. Peter Matthias v. Do-laeus starb unvcrmäblt und Gerhard Wilhelm verkaufte später Gross-Karben und zog nach Marburg in Hessen, wo er sich wieder ankaufte.Sein Enkel, Louis de la Haye, damals k. preuss. Lieutenant, s. unten,erhielt von seinem Oheim mütterlicher Seite, dem k. k. OberstenHans Wilhelm Freih. v. Cronenberg, genannt Dolaeus, lt. Urkunded. d. Gratz, 1838, die Erlaubniss Namen und Wappen derer v. Cro-nenberg anzunehmen, weshalb er auch nur das v. Cronenberg'scheWappen, s. den vorstehenden Artikel, ohne das erwähnte doläus'sche'Kleeblatt führt. Diese Erlaubniss bestätigte König Friedrich Wil-helm III. von Preussen, nach Ausstellung eines Reverses, sich dieserErlaubniss nie zur Beeinträchtigung der v. Cronenbergischen Leibes-Erben bedienen zu wollen. Derselbe wurde später unter dem Namen:Ludwig v. Cronenberg Major im k. preuss. Genie-Corps. GerhardWilhelm Freih. v. Cronenberg, genannt Dolaeus, war in erster Ehevermählt mit Susanna Freiin v. Gramer, gest. 1765. Aus dieser Eheentspröss Freih. Hans Wilhelm, geb. 1764, gest. 1842, k. k. Oberstund Regiments-Commandant des 6. Drag.-Regim., verm. 1803 mitSophia Freiin v. Cramcr, gest. 1817 und aus dieser Ehe stammtFreih. Gerhard, geb. 1817, verm. 1843 mit Josephina Gilly, aus wel-cher Ehe eine Tochter, Fanny, geb. 1844, lebt.

Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1855 , S. 102105, u. 1856 , S. 118. Frli. v. Le-debur, III. S. 230. Suppl. zu Siebm. W.-B. X. 11.

Croncnburg, Freiherren, s. Bretfeld v. Cronenburg, Freih. S. 63und 64.

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