— 362 —
Crollolanza. Erbländisch-österr. Adels- und Ritterstand. Adels-diplom von 1632 für Claudio C., Handelsmann und Hoflieferanten inGörz , u. Ritterstandsdiplom von 1678 für Peter Bonaventura v. C. —Dieselben gehörten zu einer Familie aus der Lombardei, welche im16. Jahrh. nach Steiermark und dann nach Oesterreich gekommenwar. Ritter Peter Bonaventura erhielt 4. Sept. 1664 die Landmann-schaft in Steiermark, und 1782 wurde die Familie auch den neuenGeschlechtern des niederösterr. Ritterstandes einverleibt. In Steier-mark blühte der Stamm fort.
Wissgrill, II. S. 169—171. — Schmutz , I. S. 226.
Croniclicz. Ein im 14. Jahrh. (1369) in Schlesien vorgekommenesAdelsgeschlecht.
, Sinapius, I. S. 322.
Cromcr. Ein im 16. Jahrh. zu dem Adel im Ermlande zahlendesGeschlecht, zu welchem Martin v. C., gest. 23. März 1589, Bischofvon Ermland, gehörte.
Frh. v. Ledebur , III. S. 230.
Cromposcb. Sehlesisches Adelsgeschlecht, dessen Name von 1380— 1504 genannt wird.,
Sinapius , I. S. 322.
Cronberg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1773 für Jo-hann Baptist Cronberg, k. k. Hofkammer-Archivar, wegen 48jährigerDienstleistung. — Der Stamm hat fortgeblüht. Carl. v. Cronberg warvor zwanzig Jahren k. k. Oberst, und ein Sohn desselben, Oswald v.C., steht als Lieutenant im k. k. Pionniercorps.
Megerle v. Mühlfeld, Ergiuiz.-Bd. S. 170.
Cronberg, Edle, s. Hübschmann, Edle z. Cronherg.
Cronberg, Cronenberg, Cronenberg vor der Höhe, Ilobcn-Cronenberg,Freiherren und Grafen, (Schild geviert mit Mittelschilde. Im goldenenMittelschilde ein schwarzer Doppeladler. 1 u. 4 in Gold ein rotherQuerbalkeu u. 2 und 3 zwei Reihen über einander stehender Eisen-hütchen, mit einem rothen Feldeshaupte im 2. und einem dergleichenFeldesfusse im 3. Felde, worin eine goldene Krone). Reichsfreiherrn-und Grafenstand. Freiherrndiplom vom 29. Febr. 1624 für AdamPhilipp v. Cronberg und das ganze Geschlecht, und Grafendiplom vom13. Jan. 1623 für denselben, welcher 1634 auch mit der freigewor-denen schwäbischen Herrschaft IIohen-Geroldseck belehnt wurde. ■—Altes rheinländisches Adelsgeschlecht, welches zuerst unter dem Na-men: Eschborn auftrat. Als Stammvater wird Wigand de Askeburne,Ritter, genannt, welcher 1129 urkundlich erscheint. Um 1216 schiedsich der hauptsächlich in der Gegend von Frankfurt a. M. reich be-güterte Stamm in zwei Ilauptlinien, von welchen die eine um 1239von der neuerbauten Burg Cronenberg den Narben annahm, währenddie andere, wohl wegen Ganerbschaft auf dieser Burg, von 1254 ansich ebenfalls Cronberg nannte und schrieb. Dem Schilde und demHelmschmucke nach trennte sich das Geschlecht in den Kronen - u.Flügelstamm. Ersterer, der ältere, führte früher einen gevierten