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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
Entstehung
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Carpzov, antiquit Lusat. I. S. 331, 1264 zuerst Ulrich v. Creutz alsZeuge im Fundationsbriefe des Klosters Marienstern bei Camenz auf.Dietrich v. C. kaufte 1435 vom Bischöfe zu Naumburg Schloss undDorf Heckewalde mit Brachaw und Gersdorf und Melchior v. C.,Doctor der Bechte und kursächs. Rath und Herr auf Frohburg, warDirector der 1529 in Meissen vom Herzoge Heinrich zu Sachsenvorgenommenen Religions-Aenderung. Wolf befand sich 1547 alskursächs. Oberst zu Wittenberg, als diese Stadt an Kaiser Karl V.überging und trat dann in kurbrandenb. Dienste; -Hildebrand v. C.auf Beizig, Pöltzig, ein Sohn des Hans v. C. auf Beizig, kursächs.Oberhofgerichts-Assessors zu Leipzig, starb 1590 als kursächs. Oberstund Amtshauptmann zu Zwickau und Wolf Heinrich v. C. auf Krieb-stein verkaufte diese Besitzung, ging in k. schwedische Dienste undwar um 1662 Oberst. Derselbe war ein Sohn des Melchior Ehren-fried v. C., Herrn auf Schweiekershain. — Zwei Enkel des oben ge-nannten kursächs. Raths Melchior v. C. waren Georg Friedrich v. C.auf Hermsdorf, welcher der Krone Polen lange als Oberst diente undWolf Albrecht v. C. auf Niederndorf. Von Letztern stammten dieBrüder: Georg v. C., kürmainz. Kammerpräsident, welcher, ohneNachkommen zu hinterlassen, starb und Wolf v. C. auf Kriebitsch,von welchem Johann Adolph v. C. auf Kriebitsch entspross, welcherkursächs. Kammerjunker war und 1726 bei seinem Tode aus zweiterEhe mit Wilhelmine Christiane v. Bomstaedt a. d. Hause Dolgenmännliche Nachkommen hinterliess. — Wolf v. C., s. oben, hattedurch Vermählung früher auch das Gut Eula erhalten und setzte denStamm in Preussen durch zwei Söhne fort, von welchen Hildebrandv. C. auf Eula, Pöltzig, Heuckewalde etc. der Krone Polen als Oberstdiente, später aber nach Meissen zurückging. Von Letzterem stammteWolf v. C.,- welcher die väterlichen Güter in Meissen und Preussenerhielt, kurbrandenb. Landvoigt und Hauptmann zu Schlacken wurdeund den Stamm in Preussen weiter fortsetzte, wo derselbe, um sichvon dem Meissnischen zu unterscheiden, meist Kreutzen, Ivreyzenschrieb, s. die Artikel: v. Kreutzen, Kreyzen auch Grafen, und Bei-zig v. Kreutz, Grafen, und sich, wie erwähnt, später in anderen Län-dern ausbreitete, während in Sachsen um die Mitte des 18. Jahrb.das Geschlecht ausging.

Knauth, S. 496. — Val. König, ir. S. 318—334. — ßauhe, I. S. 370—372, und iL S.145—148. — N. Pr. A.-L. I. S. 3S1 u. 382. — Frh. v. Ledebur, I. S. 151 u. 152, u. Iii. S._230. — Siebmacher., f. 156 : v. Zechau und die v. Kreutzen.

Creutz, Ititter iinii Edle. Reichsritterstand. Diplom von 1746für Peter v. Creutz, k. k. Hauptmann bei Grafen v. d. Schulenburg-Oeynhausen Infanterie, mit dem Prädicate: Edler von.

Megerle v. Mühlfeld, Brgäuz.-Bd. S. 130.

Creutz v. Ehrenkampf. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1786 für Friedrich Creutz, k. k. Oberlieutenant bei dem Szek-ler Infant.-Regim., mit dem Prädicate: v. Ehrenkampf.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 262.

Creutz, Freiherren und Herren zu Wurth, Böhmischer alter Frei-