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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
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Mehrere Sprossen des Stammes standen im Domcapitel zu Minden:Johann v. C. 1325, Hermann v. C. 1424, Anton v. C., gest. 1617 etc.Die Güter Bruch, Wersabe und Wurthfleth waren noch 1777 in derHand des Geschlechts, welches aucli früher das Erb-Schenken-Amtim hannöverischen Kloster Wunstorff bekleidet haben soll. Zu derhier in Rede stehenden Familie gehörte auch Christian Wilhelmv. Campen, gest. 1747, kurbraunschw. und lüneburgischer Generalen chef der Infanterie.

Steffens , S. 146. Frh. v. Ledebur, I. S. 131 u. 132. v. Meding , I. S. 97 u. 98.

Campcnhcrg, Hitler, s. Pendaka v. Campenberg, Ritter.

Campen, ('ampener zu Kaltem. Altes, tiroler, im Tramin schonim 13. Jahrb. vorgekommenes Adelsgeschlecht, aus welchem ConradCampener um 1270 das Schloss Campau zu Kaltem erbaute, welchesspäter an die v. Saal kam. Der Letzte des Stammes, Daniel,starb 1499.

Graf v. Brandis, S. 50. Nr. 35. Staffier , Tirol u. Vorarlberg, II. 3. 1024. BedaWeber, das Land Tirol, II. S. 221. v. Mayrhofen, Tiroler Wappen, Nr. 69. v. Hefner,VI. 3. Tab. 2.

Campenliauseii, auch Freiherren. Altes, lief- und curländ.Adels-geschlecht, aus welchem Johann Campenhausen 24. Sept. 1665 undLorenz C. 21. Sept. 1675 unter den schwedischen Adel aufgenommenwurde. Das Geschlecht kam in der ersten Hälfte des 18. Jahrh. na-mentlich durch Johann v. C., erst Vice-Cämmerer von Pernau undpoln. General-Major, später k. russ. General und seit 1736 finnländ.Obtr-Landes-Höifding, in grosses Ansehen. Peter Ismailow v. C.war 1745 k. russ. General-Lieutenant und Balthasar Freiherr v. C.,k. russ. Geh. Rath und seit 1785 Vice-Gouverneur von Riga, verm.mit Sophie Eleonore Woldeck v. Arneburg, welcher durch diese Ver-mählung das Gut Rohrbeck iiSder Altmark erhalten hatte, starb 1800. Der Stamm hat in Russland fortgeblüht.

Gauhe, II. S. 515 u. 516. Frh. v. Ledebur, I. S. 132 u. III. S. 224. Schwed. W.-B.Nidder, Tab. 82 Nr. 794 u. Tab. 96 Nr. 858. Tyroff, II. 128: Freih. v. C.

Campi v. Heiligcnberg, Rover und Spon, Freiherren. Erbländ.österr. Freiherrnstand. Diplom von 1737 für Johann Anton Pan-graz Campi v. Heiligenberg, mit dem Prädicate: v. Heiligeuberg, Ro-ver und Spon.

Megerle o. Mühlfeld. Ergänz.-Bd., S. 49. Suppl. zu Siebm. W.-B. II. 16.

Campi, s. Clusulis, genannt Chiusole, v. Campi.

Campier, Campieur. Französisches, nach Preusen gekommenesAdelsgeschlecht, welches im vorigen Jahrh. in Ostpreussen bei Nei-denburg, Osterrode und Riesenburg Güter erwarb, und zwar nament-lich Neuguth, Dietrichsdorf und Thiergarten. Leopold Wilhelm v. C.war 1727 Herr auf Neuguth und Vater zweier Söhne. Aus demHause Dietersdorf lebten um die Mitte des- 18. Jahrh. drei Brüder,Wilhelm, Leopold und Johann. Sprossen des Stammes haben bis aufdie neueste Zeit in der k. preuss. Armee gestanden.

Erman , Tableäu , S. 57. N. Pr. A.-L., V. S. 91. Frh. v. Ledebur, T. S. 132 u.III. S. 224.