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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
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übrigens die vielen Familien v. Campe früher mehrfach unter einan-der geworfen worden sind, so müssen ältere Nachweise nur sehr vor-sichtig benutzt werden. Steffens, a. u. a. 0., hat über die gesammtenFamilien dieses Stammes Licht verbreitet und ist daher besondererBeachtung werth.

Gauhe, I. S. 319. Zedier, V. S. 465. Frh. r. Krohne , I. S. 139, 141 u. 335. N.geneal. Handb. 1778, Nachr. 1. S. 2225 u. II. S. 6. J. H. Steffens Campen-IsenbüttelscheGeschlechtsgeschichte, Zelle, 1783. Frh. v. d. Knesebeck, S. 103. Frh. v. Ledebur, I.S. 131. Siebmacher, I. 179: v.Campen, Braunschweigisch Spener, I. S. 328. v. Me-ding , I. S. 94 u. 95. Mekleub. W.-B. Tab. 10. Nr. 37 u. S. 19 ; Freih. v. C. W.-B. d.Kgr. Hannover, C. 12 u. S. 5. v. Hefner, der meklenb. Adel, Tab. 4 u. S. 7. Kneschke,II. S. 7779.

Campe, Campen v. oder zu Kirchberg (in Blau ein aus dem linkenSchildesrande durch natürliche silberne Wolken hervorbrechender,roth, mit silbernem Aufschlag bekleideter Arm, der in der geschlos-senen Faust ein Schwert mit goldenem Griffe emporhält. Um das-selbe ist eine Schlange dreimal geschlungen, deren Kopf, oben unfernder Spitze des Schwerts, links, der Schwanz hingegen rechts gekehrtist). Braunschweigisches Adelsgeschlecht, welches, nach Harenbergin der Mitte des 17. Jahrh. in der Person des Thomas Ludolphv. Campen, welcher von den Herzögen zu Braunschweig mit Kirch-berg und Ildehausen beliehen wurde, den Adel erlangt hat, doch setztSteffens, welcher S. 151 diese Annahme wiederholt, hinzu, dass Dr.Daniel Campe, ein Sohn des Flarus Ciaren, diese Belehnung schon1621 verlangt habe. Der Vater desselben war Thomas C., Rath desGrafen v. d Iloye und den Stamm setzte der Bruder des obengenann-ten Thomas Ludolph, gest. 1681, Joachim Wilhelm v. C., fort. DerStamm hat in Braunschweig fortgeblüht.

Frh. v. Krohne, I. S. 140. Steffens, S. 153155. Harenberg , Histor. Dipl. Eccl.Gandersh. Tab. 30, Nr. 21. v. Meding , I. S. 95 u. 96. W.-B. (1. Kgr. Hannover, E. 3u. S. 5. Kneschke , III. S. 69 u. 70.

Campe, Campen zu Osterstaile im Itrcmenscheii (in Roth ein sil-berner Balken mit drei Wolfsköpfen, mit kurzen Hälsen, aufgesperr-ten Rachen, ausgeschlagener Zunge und gespitzten Ohren, belegt).Ausgegangenes, noch um 1836 blühendes Bremensches Adelsge-schlecht, welches zu Osterstade sass und von diesem Sitze den Bei-namen annahm. Dem Wappen nach theilte der Stamm sich in zweiLinien, in die zu Arschwarden, s. den betreffenden Artikel, und indie zu Osterstaden.

Mushard, S. 178. Steffens, S. 156. v. Meding , I. Sf 96 u. 97.

Campe, Campen auf Poggenhagen (Schild quergetheilt: unten inSchwarz drei rothe Pfähle, über welche der im obern goldenen Feldebefindliche schwarze Löwe geht). Altes hannöverisches Adelsge-schlecht, dessen Besitzungen meist Mindensche, doch auch im Calen-bergischen und Schauenburgseben gelegene Lehen waren. Der SitzPoggenhagen im Calenbergischen, von welchem die Familie den Bei-namen hernahm, stand derselben schon 1373 und noch 17)7 zu.Im 13. Jahrh. soll der Stamm den Namen Loh oder Lohe geführtund auf den im genannten Jahrh. zerstörten Burgen Bordenau, Lü-neburg und Lockhausen gesessen haben. Lüneburg lag in der Nähedes jetzigen Poggenhagen und war wohl der erste Stammsitz.