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Canipill. Ein, früher zum Adel in Tirol gehörendes Geschlecht,welches die Grafen v. Brandis beerbten.
Graf v. Brandis , S. 161. Beda Weber, das Land Tirol etc., IT. S. 265. — Staffier Tirolu. Vorarlberg, II. S. 886. '
Camping. Ein aus Schwaben nach Preussen gekommenes Adels-geschlecht, welches in Ostpreussen in den Kreisen Heiligenbeil, Jnster-hurg und Ragnit begütert wurde. Nähere Nachrichten fehlen.
Frh. v. Ledebur, III. S. 224.
Cauipion, Ritter, s. Bussati v. Campion, Ritter, Bd. II.S. 172.
Campmühlncr v.letzburg, Freih., s. v. Metzburg, Freiherren.
Camp», Freiherren. Böhmischer Freiherrnstand. Diplom von1723 für Georg Heinrich de Campo. Derselbe stammte aus einemZweige der im folgenden Artikel besprochenen Familie.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 48.
Camp», de Camp», a Castcl Camp». Eine in Tirol sesshafte Fa-milie, welche sich zu weilen auch v. Felda schrieb. Ein Zweig kamauch nach Schlesien und besass, als Sinapius schrieb, die Burg Aurasim Breslausehen.
Graf v. Brandis, S. 50 Nr. 36. — Sinapius, II. S. 560 u. 561. — Beda Weber, das LandTirol mit Vorarlberg, III. S. 335. — SiebmaCher, III. 103.
Campo-Callas. Ein zum alten Adel in Tirol gehöriges Geschlecht,aus welchem der bekannte Matthias, erster Graf v. Gallas, kaiserl.General stammte. Näheres s. im Artikel Gallas.
v. Mayrhofen, Tirol. Wappen, Nr. 72 Hefner , VI. 3. Tab. 2.
Campo - Haiti», Ritter, s. Malfattis v. Campo-Martio etS c a 1 a e - M o n t e, Ritter.
Campostriiii. Erhländ. österr. Adelsstand. Diplom von 1819für Anton Campostrini aus Verona.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 257.
Caiutzen, Canipz, s. Kamptz.
Camuzi. Erbländ. österr. Adelsstand. Diplom von 1763 fürCasimir Franz Camuzi, ständischen Einnehmer zu Breisgau. Derselbehat den Stamm fortgesetzt und von seinen Nachkommen ist der Guts-besitzer Gideon v. Camuzi 16. Jan. 1850 in die Adelsmatrikel desKönigr. Baiern eingetragen worden.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.'-Bd. S. 257 — v. Hefner, II. 79 u. S. 72.
Canal, Cauual, v. und zu Canal auf Ehreuberg, Ritter (Schild ge-viert, mit Mittelschilde. Im blauen Mittelschilde ein doppelt ge-schweifter, goldener Löwe. 1 und 4 in Roth ein schrägrechter, miteiner Schlange belegter, silberner Balken; 2 in Gold ein aufwach-sender, gekrönter Mann in schwarzer Kleidung mit silbernem Gürtel,welcher in der Rechten einen goldenen Ring emporhält und 4 in Goldein gekrönter, schwarzer Adler). Erbländ. österr. Ritterstand. Di-plom vom 24. Juli 1672 für Bartholomaeus v. Cannal, mit dem Prädi-cate : v. und zu Cannal auf Ehrenberg. — Altes, ursprünglich kärntuerAdelsgeschlecht, dessen Name von dem ehemaligen Canal diFerro und dem nachmaligen Cannalthale in Kärnten hergekommen