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mehreren Gesandtschaften gebraucht, erhielt auf einer derselben denReichsadel, wurde 1665 Scholarch und starb 1675.
Jöciier, Gelelirt.-Lexjc. I. S. 1609. i
Campe, Campen im Bremenschen, Campen zu Arschwarilen, (in Blau
ein silberner, mit dreiRehköpfen, voran lange Hälse, belegter Balken.)
— Altes, ausgegangenes Adelsgeschlecht, welches im Bremenschenund imOsterstädtischen begütert war und aus welchem Jacob Campen1318 lebte.
Muähard, S. 179. — v. Gauhe , I. S. 319 u. 320. — Steffens, Catnpen-Isenbüttolsclie Ge-schlechtsgeschichte, S. 156. — v. Meiling, I. S 92 u. 93. — Suppl. zu Siebm. W.-B. V. 16.
Campe, Campen v. oder zu Deensen oder Stadt Oldendorf (Schildder Länge nach getheilt: rechts von Gold und Roth in fünf Reihen,jede zu zwei Feldern, geschacht und links schwarz ohne Bild.) Altes,brauuschweigisches Adelsgeschlecht, welches im Weserdistricte be-gütert wurde. Deensen stand der Familie, aus welcher Bodo schon1186 gelebt haben soll, bereits 1400, Stadt Oldendorf aber 1470 zu.Johann und Gort II. theilten 1501 das väterliche Erbe so, dass Erste-rer Stadt Oldendorf und Giesenberg, Letzterer aber Deensen erhielt.So entstanden zwei Linien, die oldendorfer und die deenser. Dieerste Linie schied sich 1704 wieder in zwei Linien, die zu Oldendorfund Gielenberg. Nachdem die diese Linien stiftenden Brüder ohneNachkommen gestorben, fielen ihre Güter an die Linien zu Deensen.Die Besitzungen sind in der Hand der Familie verblieben und die-selbe, aus welcher auch Sprossen in der k. preuss. Armee standen,hat in Braunschweig in hohem Ansehen fortgeblüht.
Letzner , Oasselsche Chronik, S. 190 a. — Steffens, Campen-Isenbütt. Geschl.-Geschichte,S. 141. — Frh. v. Ledebur , I. S. 131. — Siebmacher, I. 179: v. Campen, Brannschweigisch.
— v. Meiling, 1. S. 93 u. 94 u. III. S. 824. — W.-B, d. Kgr. Hannover, C. 60 u. S. 5. —Kneschke, III. S. 67—69.
Campe, Campen v. Isenbüttel und Wettmarshagen (in Roth ein zehn-mal gezogener, oder oben fünf ganze, unten aber vier ganze und zweihalbe Spitzen führender, silberner Balken). Altes, angesehenes, Lü-neburgisches Adelsgeschlecht, welches aus Blankenburg stammenund früher den Namen Blankenburg geführt haben soll, und sichschon in Urkunden von 1201, 1259 und 1272 findet. In Blanken-burg kam dasselbe bereits 1258 vor und wurde 1336 auch in derAltmark begütert. Den Namen: Campe- nahm das Geschlecht wohlvon dem ihm zugefallenen gleichnamigen Schlosse an. Der BeinameIsenbüttel ist dem Lüneburgischen Gute dieses Namens entnommen,welches schon 1515 der Familie zustand und noch jetzt mit Nienhagenund Wettmarshagen derselben zusteht. Die fortlaufende Stammreihefängt mit Ludolph v. Blankenburg an, welcher 1163 Truchsess desHerzogs Heinrich des Löwen war. Der Urenkel desselben, Balduin 1.,Truchsess des Herzogs Otto des Kindes von Braunschweig, nanntesich um 1221 zuerst: Campe. Später schied der Stamm sich in meh-rere Linien, in die Linie v. Campe zu Campe, in die 1666 erloscheneLinie zu Bodenteich, in die zu Neudorf (Neindorf), so wie er sich in dieZweige zu Herlingberg, Lewenberg-Gersdorf und Elbingerode theilte.Durch diese Besitzungen gehört das Geschlecht im Königreiche zudem ritterschaftlichen Adel der lüneburgischen Landschaft. — Da