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1824, aus welcher Ehe ein Sohn, Guido, geb. 1849, und eine Tochter,Sophie, geb. 1853, leben.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. 8. 256 u. 257. — .Geneal. Taschenb. der Freih. Häuser,1856, S. 104 u. 105 u. 1858, S. 93.
Callenberg, Calenberg, Grafen (Stammwappen: Schild der Längenach getheilt: rechts in Roth ein schrägrechter, mit einem schwar-zen Greif belegter, rother Balken und links in Silber zwei gekreuzteStreitkolben (Morgensterne) mit rothen Schäften, über welchen einerothe Rose schwebt. Freiherrliches Wappen: Schild geviert mitMittelschilde, und in diesem die linke Hälfte des Stammwappens.1 und tyfdie rechte Hälfte des Stammwappens und 2 und 3 in Goldein gekrönter, schwarzer Adler. Bei Erhebung in den Grafenstandkam zu den zwei Helmen des freiherrl. Wappens noch ein dritterHelm, als linker, mit dem Greife des Stammwappens hinzu). Böh-mischer Freiherrn- und Grafen-, so wie Reichsgrafenstand. Frei-herrndiplom vom 4. März 1646, Grafendiplom von 1654, und Reichs-grafendiplom von 1671, sämmtlich für Curt Reinicke v. Callenberg,kursächs. Geh. Rath, Landvoigt der Oberlausitz, Herr der Standes-herrschaft Muskau etc. — Altes, ursprünglich westphälisches Adels-geschlecht aus dem gleichnamigen, der Familie schon 1259 zustehen-den Stammhause bei Warburg im Fürstenthume Paderborn, welchesspäter in Hessen, den Lausitzen und Dänemark blühte. Petrus undAlbertus de Callenberg kommen 1290 in einer Urkunde vom K. Ru-dolph I. für das Kloster zu Altenburg, s. Gotha diplomat. V. S. 201,vor, und Wolff und Frick werden von Bucelini 1392 als Glieder derSt. Georgen-Gesellschaft aufgeführt. — Der oben genannte GrafCurt Reinicke (I.), gest. 1672, stammte aus dem Hause Wettesingenin Hessen und war mit einer Erbtochter aus dem Stamme der Grafenzu Dohna vermählt, durch welche 1645 die oberlausitz. Standes-herrschaft Muskau auf die Familie kam. Aus seiner Ehe entsprossGraf Curt Reinicke (II.), gest. 1709, kursächs. w. Geh. Rath unda. o. Gesandter am k. k. Hofe zu Wien, verm. mit Ursula ReginaFreiin v. Friesen, gest. 1714. Von den vier Söhnen desselben:Heinrich, Otto Carl, August Heinrich Gottlob und Johann Alexanderhat die Linie des Grafen Heinrich, s. unten, am längsten fortgeblüht.Graf Otto Carl begab sich nach Dänemark und erhielt 2. Jan. 1717das Indigenat. Derselbe, gest. 1759, k. dän. Oberhofmarschall undOber - Landdrost zu Pinneberg, zuletzt Geh. Rath, Herr auf Wette-singen, war mit Catharina Christine v. Holstein, gest. 1770, vermähltund aus dieser Ehe entspross Graf Christian Carl, kursächs. Kam-merherr und Oberst, welcher, vermählt mit Maria Anna MarcheseDeville, 1767 ohne Nachkommen starb. — Graf August HeinrichGottlob, gest. 1766, Herr auf Jahnishausen, kursächs. w. Geh. Rathund ehemaliger General-Postmeister, hinterliess aus der Ehe mitCharlotte Catharina Grf. Bose, gest. 1766, einen Sohn, den GrafenAugust Reinicke Carl, Herrn auf Jahnishausen, welcher als kursächs.Generallieutenant, Kammerherr und gewesener a. o. Gesandter amk. dänischen Hofe uuvermählt 1795 starb. — Graf Johann Alexan-