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kamen und diese das erledigte caldesiscbe Wappen mit den ange-borenen verbanden.
Handscbriftl. Notizen. — Gr. v. Brandis, S. 50 Nr. 32. u. desselben, Landeshauptleutevon Tirol, S. 268. — Neue Zeitschr. d. Ferdinandeum für Tirol u. Vortirlberg, XI. S. 82—84u. Taf. 1. Nr. 3. — Beda Weber, das Land Tirol u. Vorarlberg, III. S. 227. — Siebmacher,II. 40. — v. Hefner, VI. 3. Tab. 2.
Haides, Kitter, s. Malanotte v. Caldes, Ritter.
Haldonnz. Altes, früher de Brenta genanntes, tiroler Adels-gescblecbt, welches sich, als es das Scbloss Caldonaz in Valsuganaerhalten, nach demselben schrieb. Um 1220 soll von demselbenCastelnuovo erbaut worden sein, nach welchem Sitze die Familiesich später schrieb. Eine jüngere Linie erwarb die HerrschaftIvano und legte sich von derselben den Freiherrntitel zu. — DerStamm ging mit Johann v. C. 1515 aus.
v. Hefner, der ausgestorbene tiroler Adel, Tab. 2 unter Castelnuof.
Haiina, kalina v. Jiitheiisteiu. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1811 für Johann Matthias C., wegen geleisteter Magistrats - undKreisamtsdienste zu Budweis, mit dem Prädicate: v. Jäthenstein. —Derselbe war einer der kundigsten neueren böhmischen Historikerund ist für die Geschichte Böhmens und der Oberlausitz sehr thätiggewesen.
Handschriftl. Notiz. — Megerle v. Mühlfeld, S. 207 (schreibt: Kalina).
Hall v. Haimbach, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand.Diplom von 1816 für Carl v. Call, k. k. Oberstlieutenant, wegen be-sonderer Tapferkeit, mit dem Prädicate: v. Culmbach. Derselbestarb 1848 als k. k. Oberst und Commandant des Fennerschen Jäger-corps, und der ihm verliehene Freiherrnstand ging, s. den nach-stehenden Artikel, mit Kaiserl. Genehmigung auf den Vetter undAdoptivsohn, Alois v. Call, über.
Megerle v. Mühlfeld S. 42.
Hall r. Kosen barg uml Wieseiitbcin, und Hall zu Rosenburg undHulmback. Erbländ.-österr. Adels-, Ritter- und Freiherrnstand.Adelsdiplom von 1784 für Roman Sebastian Call, Kaufmann zuBötzen, mit dem Prädicate: Rosenburg und Wiesenthein, und Ritter-standsdiplom vom 11. Nov. 1843 für Alois Call v. Rosenburg, k. k.Polizeidirector zu Triest. Derselbe, 1844 zum General-Polizei-director der venetianischen Provinzen, nachher zum Hofrath undzuletzt zum Director der viceköniglichen Canzlei des lombardisch-venetian. Königreichs ernannt, nahm, lt. Diplom vom 4. Dec. 1847,den Freiherrntitel seines Oheims und Adoptivvaters, des OberstenCarl Call v. Culmbach, s. den vorstehenden Artikel, an, und tratdann nach 42jähriger Dienstleistung in den Ruhestand. FreiherrAlois, geb. 1791, vermählte sich 1816 mit Anna v. Müller zu Eich-holz, geb. 1797, aus welcher Ehe, neben einer Tochter, FreiinLouise, geb. 1818, und 1842 in das adelige Damenstift der Bene-dictinerinnen auf dem Nonnberge zu Salzburg getreten, ein Sohnstammt: Freih. Adolph, geh. 1819, quiesc. Präsidial-Secretair dervenetian. Statthalterei, verm. 1848 mit Gabriele Kaltenegger, geb.