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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
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der, gest. 1776, durch väterliches Testament Herr der Standesherr-schaft Muskau, kursächs. Geh. Rath, hatte aus zweiter Ehe mit RahelLouise Henriette Grf. v. Werthern, gest. 1753, zwei Söhne, dieGrafen Georg Alexander Heinrich Hermann und Gurt Heinrich, so wiezwei Töchter. Der ältere Sohn, Graf Georg Alexander Heinrich Her-mann , folgte im Besitze der Standesherrschaft Muskau. Derselbe,gest. 1795, kursächs. Geh. Rath, war in erster Ehe vermählt mitMaria Olympie de la Tour du Pin, gest. 1771, und aus dieser Ehe(die zweite mit Wilhelmine v. Oertzen war kinderlos) stammte Grf.Clementine Cunigunde Charlotte Olympia, welche sich 1784 mitLudwig Carl Hans Erdmann Grafen v. Pückler vermählte, woraufder Vater derselben 1785 die genannte Standesherrschaft cedirte,welche später auf den Sohn der Letzteren, Hermann Ludwig Hein-rich Fürsten v. Püekler-Muskau, überging. Die Muskauer Linie derGrafen v. Callenberg erlosch nach Anfang des jetzigen Jahrh. mitdem oben genannten zweiten Sohne des Grafen Johann Alexander,dem Grafen Gurt Heinrich, Herrn auf Eichberg in Niederschlesicn,welcher, 1791 vermählt mit Magdalene Charlotte Christiane Freiinv. Bassewitz, ohne Nachkommen starb. Graf Heinrich, s. oben:ältester Sohn des Grafen Curt Reinicke II., pflanzte den Stamm biszum Erlöschen fort. Von ihm, gest. 1772, k. k. Kämmerer undGeneral-Feldzeugmeister, so wie kursächs. Kammerherrn und Dom-propst zu Meissen, stammte aus der Ehe mit Therese BernhardineMarchese v. Paskai, gest. 1747, Graf Carl Curt Reinicke, gest. 1800,k. k. Geh. Rath, General-Feldmarschall-Lieutenant etc., welcher ausder Ehe mit Maria Anna Grf. v. Thurn-Valsassina, gest. 1786, einenSohn hinterliess, den Grafen Carl Joseph, gest. 1833, Herrn aufWettesingen und Westhein, k. k. Kämmerer und Major, vermähltmit Elisabeth Hopfen, gest. 1826, aus welcher Ehe Graf Johann,geb. 1824, k. k. Oberlieutenant i. d. A., entspross, welcher unver-mählt 1854 den Stamm seines alten Hauses schloss.

Seifert, gen. Besclir. alter Reichsgr. S. 48 ff. u. desselben Geneal. adel. Elt. etc. S. 61. Hübner, III. S. 992. Sinapius, II. S. 5153. Gauhe, I. S. 316318. Jacobi,Jahrg. 1800, II. S. 166 u. 167. Rommel, Hess. Gesch. II. S. 310 Anm. 78 u. 215. Allg.gen. u. Staatshandb. 64. Jahrg. I. S. 292294. N. Pr. A.-L. I. S. 343. Deutsche Grafenh.d. Gegenw. III. S. 5355. Frh. v. Ledebur , I. S. 131 u. III. S. 224. Gen. Taschenb.d. gräfl. Häus., 1854, S. 143 u. 1855, S. XXX u. S. 954. Siebmac/ier, I. 139: V .Calenberg,Hess.-Dan. W--B. I. 19 u .'Tyroff, II. 119.

Callot. Erbländ. - österr. Adels- und Freiherrnstand. Adels-diplom von 1765 für die Gehrüder Carl Callot, k. k. Feldwacht-meister, und Wenzel Callot, k. k. Feldartillerie-Oberstlieutenant,und Freiherrndiplom vom 12. Aug. 1779 für dieselben und zwar fürCarl v. Callot als k. k. Feldmarschall-Lieutenant und Inhaber des1. Artiii.-Regiments, und für Wenzel v. Callot als k. k. General-Feldwaclitmeister. Dieselben stammten aus einem alten lothringi-schen Adelsgeschlechte, dessen Adel schon 1584 bestätigt wordenwar. Freih. Wenzel, gest. 1784, war mit Anna Freiin Steinbachv. Kranichstein vermählt, und von seinen Kindern war Freih. Johannk. k. Oberst 3. im Artiii.-Regim. Derselbe hatte aus der Ehe mitMaria Magdalena de Wegmouth mehrere Kinder, von denen aber