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die Familie. Yon den Nachkommen wurde namentlich durch grosseGelehrsamkeit und durch Tapferkeit Wilhelm Freih. v. C., genanntLohausen, gest. 1640, erst in kurbrandenburg., dann in k. schwed.Kriegsdiensten und zuletzt herz, meklenb. General und Commandantvon Rostock, bekannt. Da er aus der Ehe mit Elisabeth Freiin v.Strahlendorf Kinder nicht hinterliess, erbte die Güter sein BruderRudolph, Oberst der Vereinigten Niederlande und Land-Rittmeisterdes Ilerzogth. Bremen. Der Sohn des Letzteren, Hermann Gum-precht, war fürstl. braunschweig. Generalmajor und von demselbenstammte Reinhard Wilhelm, gest. 1721, Brigadier der holländischenCavallerie, von dessen Söhnen der älteste, Reinhard Werner, Fürstl.Löwensteinscher Geh. Rath und Regierungs-Präsident, den Stammweiter fortpflanzte. Eine zusammenhängende Stammreihe der Fa-milie von der zweiten Hälfte des 16. bis zu der des 18. Jahrb. hatübrigens Fahne (a. u. a. 0.) gegeben. Hellenbruch im Kr. Mett-mann war noch 1790 in der Hand der Familie: spätere Belehnungenhat Freih. v. Ledebur nicht aufgeführt.
Gaulie. I. S. 949—951 : v. Kalckhun , Kalclcuu. — Frh. v. Krohne, I. S. 135 — 137 u. S.335: v. Cnlchheim etc. — N. Pr. A.-L. III. S. 53 u. 54: v. Kalchun. — Fahne , I. S. 61 u.II. 40 u. 215. — Frh. v. Ledebur, I. S. 130 u. 131. — Vetter, Berg. Wappen u. Stammtafeln,Tab. 15. — Robens , Element.-Werk, II. Tab. 10. — W.-B. d. Pr. Rheinprov., II. Tab. 13,Nr. 25 u. S. 129: v. Calckum, genannt Lohausen. — Kneschke, II. S. 76 u. 77.
Calden, s. Kahl den.
Caldes, Caldaes. Eins der ältesten tiroler Adelsgeschlechter,welches neben dem Stammschlosse Caldes (Caldesio), am Eingangedes gleichnamigen Dorfes auf dem Sulzberge, auch die SchlösserNocca und Samoclevo besass. Diese Schlösser waren vom JlochstifteTrient lehenbar, und so waren ihre Besitzer Vasallen dieser Kirche.— Ilelmprecht v. Caldes tritt schon 950 auf; Reimund v. Caldes war992 und noch im Anfange des 11. Jahrh. Bischof zu Trient; Anciusv. Caldes erhielt 1277 seine Stammburg Caldes vom Hochstifte Trientzu Lehen etc. Pretelinus v. Caldes verlor im Anfange des 15. Jahrh.das Schloss Rocca und alle trientnerischen Lehen. Um diese Zeitwar Vivamont v. Caldes mit Johanna v. Thun vermählt. Derselbehatte an den gewaltsamen Handlungen des Pretlinus nur vermitteln-den Antlieil genommen und rettete dadurch der Familie die übrigenGüter und Lehen. Durch seine Vermählung gründete er den engenFamilienverband zwischen der Thunschen und Caldesschen Familie,in Folge dessen nach Erlöschen der Letzteren Wappen (in Roth einsilberner Querbalken und auf dem Helme ein aufwachsendes, rothes,mit einem silbernen Querbalken belegtes Einhorn), Schloss und Be-sitzthum auf Erstere und zwar auf einen Hebenzweig der Grafenv. Thun zu Braghier (Braghiero) übergehen sollten. Später, 1472,erschien Franz v. Caldes auf dem tiroler Landtage und wurde aufdemselben in die tiroler Landesmatrikel eingetragen. Noch 1594soll Johann Pellegrin v. Caldes auf dem tiroler Landtage gewesensein und später den Mannsstamm des Geschlechts geschlossenhaben. Doch ist gewiss, dass die Schlösser Caldes und Roccaschon 1579 an die heutigen Grafen v. Thun zu Castell-Braghier
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