Druckschrift 
2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
Entstehung
Seite
III
Einzelbild herunterladen
 

III

sehen und nur auf die Quantität, von welcher wir oben Pro-ben gegeben haben, geblickt: was an Letzterer uns abgebt, sindeinzig Artikel obiger Art, welche wir nicht haben mochten,da dieselben unserer Tendenz nicht entsprachen, die wir abersehr leicht haben konnten. Es sind uns nämlich nicht nur dievon Mehreren nach der A. A. Zeitung zusammengestellten neue-ren Standeserhebungen des österr. Kaiserthums in verschiedenenExemplaren freundlichst mitgetheilt worden, wir können nichtnur durch hiesige und auswärtige, uns gütigst aushelfende Biblio-theken, so wie hier am Hauptsitze des deutschen Buchhandelszu allen uns beliebigen Staatshandbüchern, Armeelisten etc.,sondern es hat auch was wir vor Allem zu berücksichtigenbitten der ursprüngliche Herr Verfasser desStammbuches",welchem wir aus früheren Jahren, wie wir nicht verhehlen,mehrfachen Dank schuldig sind, die ganz besondere Güte ge-habt, sobald derselbe Kenntniss von unserem Werke erhaltenhatte, in seinem Edelsinne ( in Folge dessen, im Interesse un-serer eigenen Beurtheilung, wir angeben müssen, dass wir nichtdie geringste Schuld hatten, dass sein Werk, welches unbegreif-licher Weise nicht uns, sondern einem jetzt bereits verstorbenenGelehrten zur Begutachtung vorgelegt wurde, nicht schon 1854in Leipzig erschien - ) noch im Alter mit hocheigener Hand ausseiner Arbeit für die Buchstaben A und B Alles uns auszuziehenund zu übersenden, was, wie er glaubte, vielleicht nicht iii unsererHand wäre. Auch hat nächstdem ein hiesiger, höchst gefälligerBuchhändler, Herr Hermann Härtung, in dessen ausgezeich-netem Antiquariate sich ein Material zu einem Adelslexicon vor-findet, wie ein solches ein zweites Mal wohl nicht vorkommendürfte, s. Desselben Verzeichniss des antiquarischen Lagers,Nr. XXXVIII. S. 18, uns bei seiner grossen Güte dasselbe,welches aber zur literarischen Bearbeitung, da es hunderte vonBänden liefern könnte, viel zu gross ist, zur Benutzung freund-lichst angeboten. Somit konnten wir nicht nur Alles, was Hr.v. Hefner in unserem Werke vermisst und uns als fehlend an-zurechnen beliebt, sondern viel, sehr viel, über welches der-selbe , er sehe nur die angeführten Seiten des erwähnten 38.Verzeichnisses,- erstaunen würde, geben, wenn es irgend in un-serem Plane gelegen hätte, die Nomenclatur in den Vordergrundzu stellen und nicht bei den Sachen zu bleiben, welche für unsdie Hauptsachen waren.

Wir sind übrigens fest überzeugt, dass derwissenschaft-liche Vorbericht" zu demStammbuche", so weit derselbe uns