„Cclebriui, wahrscheinlich illyrisch. 1835 war Joli. Anton v. C. Kanz-ler bei dem Bisthum Veglia."
„Ccrda. Eugen Ganchez de la C. commandirte 1835 das zweite österr.Jägerbataillon. Die Familie scheint spau. Abkunft zu sein."
„Cerliico, Italien. Adel. Johann v. C. war 1857 Cadet im 22. kais. österr.Inf. Reg."
„Cerljen, wahrscheinlich croatisch oder dalmatisch. Stefan v. C.stand 1857 als Lieut. im 8. österr. Grenz-Inf.Reg."
Doch genug! Wird nach Durchlesimg dieser Artikel wohlirgend ein Leser sagen, dass in dem „Staminbuche" die Noinen-clatur Nebensache und nach der grossen Menge ähnlicher Ar-tikel nicht die Hauptsache sei.
Sonach hat denn unser Werk eine ganz andere Tendenz,als das neuerschienene Werk, dessen Titel: „Stammbuch", wiewir billig anerkennen und gegen dessen Tendenz nach unserenoben angeführten Worten wir nichts einwenden, sehr richtigund ungemein bezeichnet gewählt worden ist: man hat nachdemselben nicht ganze oder halbe Columnen zu erwarten, son-dern neben dem Namen nur wenige Zeilen, und Beides findetsich, wie wir gern zugestehen, in dem neuen Werke auch wirk-lich vor.
Bei so ganz verschiedener Tendenz könnten beide Werke,ohne dass das eine das andere — was wir nie thun werden— anzufeinden braucht, neben einander, da es ja derartigerWerke eben nicht viele giebt, recht gut bestehen, wenn ihnendie Thcilnahme derer geschenkt wird, für welche solche Werkeunternommen werden. Nur sehr nach und nach haben wir, wiewir, sollen wir offen sein, kaum fürchten konnten, einige Thcil-nahme gefunden und keinen anderen Erfolg hat auch, bei red-lichen Mitteln, und zu anderen geben wir uns nicht her, das„Stammbuch" zu hoffen!
Der Herr Herausgeber des Letzteren, Herr v. Hefner,gewiss nicht der uns sehr wohl bekannte ursprüngliche Ver-fasser des neuen Werkes, s. die „wissenschaftlicher Vorbericht"betitelte Vorrede zu demselben, hat sich die grosse Mühegegeben, welche wir uns nicht geben, die Artikel in unseremAdelslexicon und dem „Stammbuche" ängstlich zusammen-zuzählen und giebt nun, sehr in die Augen fallend gedruckt,diese Zahlen an, welche bei ganz verschiedener Tendenz beiderArbeiten freilich verschieden sein müssen, doch hat er, wie erwohl nicht sollte und wie wir, s. weiter unten, nicht erwartenkonnten, ganz unterlassen, auf die Qualität der Artikel zu