Sohn des Ersteren und mit ihm ist die Bodenlaubensclie Linie nochvor der Mitte des 13. Jahrh. wieder erloschen.
Sc/icinnat , S. 17. — Schulthess, Diplom. Gesch. d. gräfl. Hauses Henneberg, I. S. 20 u.Aligein. Literat. Zeit., 1789, Nr. 184. — v. Jlellbach , 1. S. 172. — Siebmacher, III. 11. u. 25.
— v. Aleding, III. S. 73 u. 74.
Both, Kothen (in Blau ein auf Wellen schwimmendes, rundes, sil-bernes Boot). Altes, meklenburgisches Adelsgeschlecht, welches nachv. Pritzbuer westphälischen Ursprungs sein soll, mit der Familiev. Bothmer, Bothmar ein Wappen führt, an der 1572 geschehenenUeberweisung der meklenburg. Klöster Antheil nahm und die GüterRankendorf, Kalckhorst und Güldenhorn im Amte Grevesmühlen be-reits im 16. und im Anfange des 17. Jahrh. besass. Zu den spätererlangten Besitzungen gehörten Calsow, Horstorff, Naudin, Iiastorffund Rohlstorf!', welche noch gegen Ende des 18. Jahrh. in der Handder Familie waren. Eine neue Belehnung mit Kalckhorst erfolgte1813. — Zuerst erscheint in Meklenburg Ilenricus Bot urkundlich 1318,später kommt Hermann v. Botken, Herr auf Kalckhorst, vor, dessenTochter, Armgarde, Wittwe des herz. Rittmeisters Heinrich v. Günthers-berg auf Reichenbach, um 1560 am meklenb. Hofe Hofmeisterin war.
— Georg Wilhelm v. Both, kurbrandenb. und später k. k. Oberst, er-hielt 1639 vom Kurfürsten Georg Wilhelm zu Brandenburg das Vor-werk Klemmenhof bei Memel. Zu den in neuerer Zeit vorgekom-menen Sprossen des Geschlechts gehörte namentlich (1837) dergrossherzogl. meklenb.-Schwerin. Generallieutenant v. Both, auchdienten Mehrere in der k. preuss. Armee. Der k. preuss. Major undBrigadier der Garnisonscompagnien v. B. starb 1811 und ein Sohndesselben 1835 als k. preuss. Generallieutenant a. D. Zwei Söhnedes Letzteren standen (1839) in k. preuss. Militairdiensten.
Pritzbuer, Nr. 7. — Gaulie, II. S. 90. — v. Behr, S. 1603. — Lexicon over adelige Fa-milicr i Danraark, I. S. 72 u. Tab. 11. Nr. 264. — Schmidt, Beitr. zur Gesch. d. Adels, I.S. 193. — N. Pr. A.L. V. S. 63. — Frh. v. d. Knesebeck, S. 93. — Frh. v. Ledebur , LS. 93.
— v. Meding, I. S. 71 u. 72. — Tyroff , 11. 131. — Meklenb. W.-B. Tab. 8. Nr. 28 u. S. 4u. 18. — v. Hefner , Meklenburger Adel. — Matth, M6klenburger Adel etc. 1858. S. 13.
Bothcmloi'f, Ritter, s. Werner v. oder auf (Bottendorf,Ritter.
Bothmer, Bothmar, Kollmar, Freiherren und Grafen (Stammwappen:in Blau ein quergestelltes und rechtsgekehrtes, silbernes Boot. Das-selbe findet sich im Mittelschilde des freiherrlichen und gräflichenWappens). Reichsfreiherrn- und Reichsgrafenstand. Ereiherrndiplomvom 9. Nov. 1696 für Julius August v. Bothmer, kurbraunscliw.-lüne-burg. Geh. Rath, Hofrickter zu Celle und Landdrost in Lauenburg,und Grafendiplom vom 14. Nov. 1713 (als Varianten kommen 4. Nov.1713 und das Jahr 1715 vor) für die vier Söhne desselben, die Ge-brüder und Freiherren Hans Caspar, Friedrich Johann, Julius Augustund Ludolph Christian v. B. (Weiteres über den Grafenstand der Fa-milie s. unten). — Altes, lüneburgisches Adelsgeschlecht aus demgleichnamigen Stammhause in der jetzigen Amtsvoigtei Bissendorfund Essel, dessen Name, sonst auch Bothmar und Bodmar geschrie-ben, schon in Urkunden vom Ende des 12. Jahrh. vorkommt. Ulrichv. B., welcher als allgemeiner Stammvater des Geschlechts genannt
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