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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
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Bircli r. Dahlerup, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstaud.Diplom von 1851 für Hans Bircli v. Dahlerup, k. k. Yiceadmiräl.Der Diplomsempfänger stammt aus einer schwedischen Adelsfamilieund wird in den neueren Jahrgängen des Milit. Schemat. d. Oesterr.Kaiserth. als Feldmarschalllieutenant und zwar so aufgeführt, dassder Name Birch nicht zum Familiennamen zu gehören, sondernVorname zu sein scheint. Doch sei nacli unterstehender, sonstsehr zuverlässiger Quelle der Name, wie geschehen, gegeben.

Handscbr. Notiz.

Birekhali», Freiherren (Schild geviert: 1 und 4 in Blau aufgrünem Hügel ein schwarzer Birkhahn und 2 und 3 in Gold, eben-falls auf grünem Hügel, ein grünender Palmbaum). PreussischerFreiherrnstaud. Diplom vom 1. Dec. 1786 (nach anderen Angabenvom 7. Jan. 1787) für Carl Wilhelm v. Birekhahn, Herrn aufPolgsen im Kr. Wohlau, k. preuss. Capitain (Major). Derselbegehörte zu der alten preussischen, nach Einigen meklenburgischenAdelsfamilie v. Birkhahn (Berckhahn, s. S. 326), deren Besitz inOstpreussen in den jetzigen Kreisen Osterrode und Neidenburgschon seit 1520 vorkommt, zu deren Gliedern Georg v. B., dersich in der Schlacht bei Pelezkow auszeichnete, so wie Sigismund,1609 Starost von Soldau, gehörte, und welche zu obigen Gütern an-dere in anderen Kreisen an sich brachte und später auch in Schle-sien ansässig wurde. Nach dem Tode des obengenannten Freih.Carl Wilhelm gingen die Güter desselben auf den legitimen Adoptiv-sohn desselben, Carl Freih. v. B., über, welcher nach dem N. Pr.A.-L. 1836 noch unvermählt war.

N. Pr. A.-L. I. S. 241, III. S. 2 u. V. S. 42. — Frh. v. Ledebur , I. S. 68 u. III. S. 201u. 202. — W.-B. d. Pr. Mon. II. 24. — Schles. W.-B. Nr. 114. — Kneschke , IV. S. 38 u. 39.

Birckholtz. Altes, ursprünglich märkisches Adelsgeschlecht,welches sich aus dem Stammsitze Birkholz im Kr. Stendal der Alt-mark weit ausgebreitet hat. Dasselbe kam aus der Altmark nachder Mittelmark und Neumark, in die Niederlausitz, nach Sachsen,Schlesien, Pommern, Schweden etc. und erwarb in allen diesenLändern bedeutenden Grundbesitz, welcher im Laufe der Zeit mehr-fach wechselte. Zu Knauths Zeit war die Familie schon in Sach-sen mit Liebstädt bei Pirna, Murschwitz und Leissenau bei Leisnigund zu Stechau und Pröstewitz im Kurkreise angesessen, batte auchim 18. Jahrb. noch mehrere Güter in Sachsen, in der Lausitz undNeumark und in Pommern inne. — Heinrich v. B. sass 1411, undAnslielm 1440, nebst Anderen vom Adel, im ltathe zu Stettin;Barthel war 1550 kurbrandenburg. Kentmeister zu Cottbus und derSohn desselben, Hieronymus v. B., J. U. D., starb 1590 als kur-brandenburg. Canzler, und Friedrich kommt 1580 als kurbrandenburg.Hauptmann zu Cottbus vor. Um diese Zeit kam auch eine Linieder Familie nach Meklenburg, aus welcher ein Sprosse 1718 herz,meklenb.-schwer. Ober-Jägermeister und Hofmarscball, und ein An-derer k. russ. Generallieuteuant war. Heinrich v. B., Herr aufKümritz, Landesältester und Ober-Steuereinnehmer der Niederlausitz,