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der älteren Linie. Die jüngere Linie stiftete der Bruder des Freili.Johann, der Reichsritter Ludwig, durch seinen Sohn, den Freili.Anton (s. oben). Der jetzige Bestand der Familie ist folgender:Aeltere Linie: Freili. Carl Matthias Friedrich, geb. 1789 — Sohndes 1789 verstorbenen k. k. Legatiojisrathes Freili. Johann Wen-zeslaus aus der Ehe mit Maria Anna Walburga Glasiwitz a Bau-miere, gest. 1769, und Enkel des Freili. Wilhelm Ernst (s. oben)
— k. k. Ober-Finanzrath und Forstdirector von Niederösterreich,verm. in erster Ehe mit Aloysiaj venv. Edlen v. Rettig und inzweiter mit Maximiiiana Grf. v. Baldasseroni. Aus erster Eheleben, neben einer Schwester, Marie, geb. 1825, zwei Söhne Aloys,geb. 1822, k. k. Bezirksgerichts-Beamter, und Ernst, geb. 1831,k. k. Oberlieutenant, aus der zweiten aber, neben drei Töchtern,Seraphica, geb. 1839, Anna, geb. 1849 und Irene, geb. 1851, dreiSöhne, Carl, geh, 1841, Bruno, geb. 1843 und Maximilian, geh.1845. — Die jüngere Linie ist mit Freili. Carl, geb. 1773 — Sohndes 1791 verstorbenen Freili. Anton aus der Ehe mit Sophia v. Ilayd
— k. k. Hof- und ersten Botschaftsrath, 27. Apr. 1855 gänzlicherloschen.
Megerle v. Mühlfeld, S. 38 u. Ergänz.-Bd. S. 131. — Geneal. Taschenb. d. freili. Häuser,1855, S. 48 u. 49, 1856. S. 67 u. 1857, S. 53. — Suppl. zu Siebm. W.-B. X. 4.
Bhiderslcbcn. Altes, thüringisches Adelsgeschlecht, dessengleichnamiges Stammhaus wahrscheinlich zu der Zeit an die StadtErfurt kam, als dasselbe das Erfurter Bürgerrecht erlangte. DerRittersitz ist verschwunden, das Dorf findet sich noch vor. Hein-rich v. B., Lehnsmann der Grafen von Gleichen und Bürger zuErfurt, kommt urkundlich 1291 und mit Ludwig v. B. 1301 undNicolaus v. B., Rathsmeister zu Erfurt, 1322 und 1324 vor. Späterist das Geschlecht, ohne dass das Jahr des Erlöschens bekanntist, ausgegangen.
N. Pr. A.-L. V. s. 41.
Binger, Vogte v. Bingen (in Silber ein schwarzer Querbalken).Altes, rheinländisches Adelsgeschlecht, welches von dem bekannten,am Rhein liegenden Orte Bingen im jetzigen Rheinhessen den Na-men führt. Der Letzte des Stammes in den Rheinlanden, Theo-dorich Vogt v. Bingen, wanderte 1285 nach Ostpreussen aus undwurde der Ahnherr einer Nachkommenschaft, welche nach neuerengenauen Forschungen unzweifelhaft in den jetzt in den BaltischenProvinzen Russlands vorkommenden Geschlechte v. Bingen fort-blüht. Demselben steht in Curland das Gut Klein-Dselden imKirchspiele Ambothen zu. Das Wappen der Vogte von Bingen istunverändert fortgeführt worden.
Handschr. Notiz.
Binsfeld. Altes, jülichsches Adelsgeschlecht, dessen gleich-namiges Stammhaus im jetzigen Kr. Düren lag, in welchem das-selbe auch die Güter Merzenich und Nideggen besass. Der Stammist wohl zu Anfange des 17. Jahrh. erloschen.
Frh. v. Ledebur , I. S. G6. — Siebmacher , I. 131: v. Binsfelt, Rheinländisch.
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