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1 (1859) (Aa - Boyve)
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Rellinghausen, s. Münch v. Bellinghausen, Freiherrenund Grafen.

Itellinghoreii. Zwei rheinische Adelsgeschlechter, von welchendas eine im Schilde fünf (2, 1. 2) Rosen [das Stommelsche Fa-milienwappen], das andere drei (2 und 1.) Schellen führte. DieGeschlechter sind bisher noch nicht genau geschieden. Der Sitzdes einen lag zwischen "Wesel und Rees, der des anderen beiAldekerk im Niersthaie, jener war clevisch, dieser gelderisch. DieFamilien kommen von 1228 bis 1448 urkundlich vor. Mit denfünf Rosen siegelte Ludewich v. Stommel, des Dynasten Walramv. Bergheim Drossart und Amtmann, welcher 1299 die Burg Belling-hoven besass. Die Umschrift des Siegels war: Ludcvicus de Belling-hoven; Dietcrich v. B. siegelte 1445 mit einem jetzt nicht mehrgenau kenntlichen Wappen, welches im Schildeshaupte zwei Schellenzu haben scheint. Ein guterhaltenes aus der Familie mit dreiSchellen hat Fahne abbilden lassen.

Fahne, I. S. 23 u. Tab. I. Nr. 19 u. III. S. 6.

Bellio, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrenstand. Diplomvon 1817 für Constantin v. Bellio, Grosshändler.

1Wegerle v. Mühlfeld, S. 37.

Bellmont, Freiherren. Eine im vorigen Jahrhundert in denfürstl. schwarzburgischen Landen vorgekommene, und mit denGütern Geschwende und Klein-Breitenbach angesessene Familie,über deren Herkommen v. Hellbach, I. S. 119 nach HörschelmannMehrcres, doch nicht Klares angegeben hat. Philipp Franz v. Bell-mont, gest. 1740, kurmainz. Regier.-Rath, war mit Eleonore Charlottev. Gerstenberg vermählt. Aus dieser Ehe stammte Johann Arnoldv. B., geb. 1718, Herr auf Geschwende und Klein-Breitenbach, frü-her kurmainzischer, später fürstl. schwarzburg-sondersh. Geh.-Rath,verm. 1746 mit Magdalena Friederike Sidonia v. Bilstein. DerSohn desselben war Adolph Freih. v. Bellmont, geb. 1747, fürstl.schwarzburg-sondersh. Kammerj. und Regier.-Rath, welcher sich1772 mit Aemiliana Freiin v. Sohlern aus dem Hause Graroth ver-mählte. Aus dieser Ehe entsprossen drei Söhne: Anton JosephChristian Günther, geb. 1774, Arnold Günther, geb. 1775 undChristian Friedrich, geb. 1776. Mit denselben hören zuverlässigeNachrichten über das später erloschene Geschlecht auf.

Gauhe , I. S. 96—98 (giebt Mehreres über die freiherrl. Familie v. Bellmont in Graubündteaan , welche in Stammverwandtschaft mit dem hier in Rede stehenden Geschleehte gebrachtworden ist). — Hörschelmann, Samml. von Stamm- und Ahnentafeln, S. 12 und desselbenAdelshistorie I. S. 81 u. 82. — N. geneal. Handb. 1778. II. S. 246 u. 247. — Siebenkees, I.S. 249—251. — v. Hellbach, I, S. 119. — Frh. v. Ledebur , I. S. 46. — Suppl. zu SiebmaeherW.-B. I. 36: (Stammwappen: Schild quer gethcilt: oben in Silber ein aufwachsender, doppeltgeschweifter Löwe, unten in Schwarz ein silberner Berg). — Tyroff, I. 165: freih. Wappen,Schild geviert: l in Blau drei goldene Sparren; 2 in Silber ein aufwachsender, doppelt ge-schweifter, und 3 ein ganzer goldener Löwe und 4 in Schwarz ein silberner Berg.

ltclloutc v. Chraehay v. Watters, Ritter. Erbländ.-österr. Ritter-stand. Diplom von 1779 für Carl Belloute v. Chrachay, k. k.Oberstlicutenant, mit dem Prädicate: v. Watters.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 121.

Bellwitz, Reibitz. Oberlausitzisches Adelsgeschlecht aus dem