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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
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Namen: Batthyän an. Sein Sohn Albert (I.), welcher das Geschlechtfortsetzte, nannte sich zuerst v. Batthyän und von ihm stammte im7. Gliede der oben genannte Franz (II.), welcher in den Freiherrn-stand und bald darauf, wie oben angegeben, in den Grafenstanderhoben wurde und 1625 starb. Schon der Umstand, dass dasGrafendiplom der Familie 1603 ausgestellt wurde, ergieht deutlich,dass er, und nicht, wie Leupold will, sein Sohn Adam (I.), welchererst 1604 geboren wurde, der erste Graf v. Batthyän gewesen sei.Der eben erwähnte Sohn Adam (I.), gest. 1654, erlangte 1645 dasIndigenat in Niederösterreich und hinterliess zwei Söhne, Paul undChristoph (II.). Paul, geb. 1629, gest. 1689, gründete die ältereLinie der Grafen v. Batthyän, Christoph (II.) aber, geb. 1632, gest.1685, die jüngere Linie der Grafen und Fürsten v. Batthyän. Diehier genannten Jahreszahlen sprechen deutlich dafür, dass Leupoldunrichtig gesagt hat, dass Christoph (II.) die ältere und Paul diejüngere Linie des Geschlechts gestiftet habe. Die ältere, von Paulausgehende Linie zerfiel durch seine Enkel, die Söhne Sigismund (I.)in drei Linien: Adam (III.), geb. 1697, gest. 1782, begann dieScharfensteiner, Sigismund (II.), geb. 1698, gest. 1768, die Sigis-mundische und Emmerich (I.), geb. 1701, gest. 1774, die Pinka-felder Linie. Die Scharfensteiner Linie ging im Mannsstamme mitdem jüngern Sohne des Stifters, dem Grafen Johann Nepomuk, geb.1744, gest. 6. Jun. 1831, wieder aus, während die Sigismundischeund die Pinkafelder Linie noch bestehen. — Die jüngere Liniepflanzte der Sohn des Gründers, Adam (III.), durch seine Söhne,Ludwig Ernst und Carl, fort. Der Letztere, geb. 1697, gest. 1772,wurde, wie oben erwähnt, 3. Jan. 1764 mit seinen Nachkommennach dem Rechte der Erstgeburt in den Reichsfürstenstand er-hoben, nachdem die Brüder, Ludwig Ernst und Carl, 1755die Erlaubniss erlangt hatten, für die von ihrer Mutter ihnen zu-gefallenen gräflich Strattmannschen Besitzungen die Erbfolge nachdem Rechte der Erstgeburt fortzusetzen und sich, neben ihremNamen, auch des Namens: Strattmann zu bedienen. Der einzigeSohn des Fürsten Carl starb vor dem Täter und so kam die Fürsten-würde an den Sohn seines Bruders Ludwig Ernst, den Grafen Adam"Wenzel, dessen Nachkommenschaft diese Würde jetzt zusteht. —Die Sigismundische Linie umfasst die Nachkommen des Grafen Jo-seph, geb. 1772, verm. 1796 mit Maria Anna Freiin v. Ottenfels-Gschwind, geb. 1771, gest. 1823, aus welcher Ehe, neben einerTochter, Adelheid verwittw. Grf. v. Barbo-Waxenstein, ein Sohn,Graf Franz, geb. 1804, Herr der Herrschaften Jormansdorf, Unter-schitzen und Goberling, verm. 1835 mit Maria Edler v. Eisenbach,stammt und den Stiefbruder des Grafen Joseph, den Grafen Chri-stoph, geb. 1792, Herrn der Herrschaften Schaining und Peters-dorf, k. k. Kämmerer, verm. 1815 mit Franzisca Gräfin v. Gleis-bach, aus welcher Ehe, neben einer Tochter, Gräfin Agnes, verm.mit Sigmund Grafen v. Batthyäny, Pinkafelder Linie, ein Sohn, GrafCarl, geb. 1817 entsprossen ist. Zur Pinkafelder Linie gehören die