welcher den Stamm fortsetzte. Der älteste Sohn des Letzteren,Freih. Franz, geb. 1778, k. k. pens. Major, von welchem ein Sohn,Freih. Joseph, entspross, verkaufte 1809 das Stammgut Sopramonteund das Gut Martarcello und verliess als k. k. Ofticier mit derArmee Tirol. Von den Brüdern des Freih. Franz war Johann Ne-pomuk' Domherr zu Trient und Freih. Hieronymus starb als k. k.Oberlieutenant a. D. Von Letztem stammen drei Söhne, Freih.Carl, Vorstand des k. k. Bezirksamts zu Obertyn im LembergerVerwaltungsgebiete, Freih. Franz, Controleur beim k. k. Steueramtezu Jazlowiec im genannten Verwaltungsgebiete und Freih. Aloys.Von Ersterem entspross Freih. Guido, von dem Zweiten Freih.Bronislaus und von dem Dx-itten Freih. Oscar.
Mp.gp.rlfi v, Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 43. — Genoal. Taschonb. d. freih. Häuser, 1859.S. 20 u. 21.
Battenberg. Grafenstand des Grossherzogthum Hessen-Darm-stadt. Julie Gräfin v. Hauke, geb. 1825, jüngste Tochter des ver-storbenen k. russischen Generals der Artillerie und k. poln. Kriegs-ministers Moritz Grafen v. Hauke, vermählte sich mit Genehmigungdes Gi-ossherzogs Ludwig III. zu Hessen-Darmstadt, 28. Oct. 1851zu Breslau mit dem Prinzen Alexander zu Hessen-Darmstadt underhielt vom Grossherzoge Ludwig III. Titel und Wappen einerGräfin v. Battenberg mit dem Prädicate: Erlaucht und mit der Be-stimmung, dass die Kinder aus dieser morganatischen Ehe eben-falls den Titel als Grafen und Gräfinnen von Battenberg mit demverliehenen Wappen und Prädicate führen sollten. Die Kinder ausdieser Ehe sind: Gräfin Maria, geb. 1852, Graf Ludwig, geb. 1854und Alexander, geb. 1857.
Darmstädt. Zeitg., 6. Nov. 1851. — Goth. Hof.-Cal. 1859, S. 25.
Batthyan, Batthyany, Grafen und Fürsten. Grafen- und Reichs-fürstenstand. Grafendiplom von 1603 für Franz (II.) Freih. v. Bat-thyan, Obergespan des Sopronercomitats, k. Oberststallmeister,nachher Appellationspräses mit dem Palatin und zuletzt General-hauptmann von Niederangarn und Reichsfürstendiplom nach demRechte der Erstgeburt vom 3. Jan. 1764 für Carl Grafen v. Bat-thyan, k. k. w. Geh. Rath, w. Genei-alfeldmarschall, Obersthofmeister,Conferenzminister etc. — Das Haus Batthyäni, welches in Ungarn,Oesterreich und Steiermark grosse Besitzungen inne hat und wel-chem auch die Obergespanwürde im Eisenburger Comitate zusteht,zählt zu den ältesten und angesehensten magyaifischen Magnaten-geschlechtern und die besten Nachrichten über dasselbe habenSzklenär und Wissgrill gegeben. Als Stammvater wird Eörsuis oderEörse, einer von den ersten tapfern sieben Heerführern der altenHunnen genannt. Der Ur-Ur-Enkel desselben, Reinold v. Eörs,ein Sohn des Mikas, lebte um 1160 und setzte den Stamm fort.Von ihm entspi'oss im 5. Gliede Georg (I.) v. Eörs, 1389 Castellanzu Gran und gest. 1401. Wegen seiner Tapferkeit gegen die Türkenschenkte ihm König Sigismund das Gut Batthyan in Niederungarnunweit Stuhlweissenburg und von diesem Gute nahm derselbe den