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1 (1859) (Aa - Boyve)
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Bohrten etc. Freih. Johann liess 1542, s. Hamburger Remarques,170-1, S. 393, einen Thaler schlagen, welcher auf dem Avers zweiWappenschilde, das Stammwappen und das der Grafschaft Glatzmit der Umschrift: Johann Baro a Bärenstein in Helf und auf demRevers den böhmischen Löwen mit der Umschrift: Monet: nov.Comitatus Glacens. 1542 zeigt, und welcher wohl der besste Be-weis von der vormaligen grossen Macht dieses Geschlechts ist.Mit dem Sohne des Freiherrn Wratislaus, Johann Wratislaus, wel-cher 1631 bei Lützen fiel, erlosch im Mannsstamme das alte Ge-schlecht, welches von dem meissnischen Hauptstamme sich ganzabgesondert hatte, das oben angegebene Wappen führte find sichmeist Pernstein schrieb. Die Besitzungen des Hauses fielen nachdem Tode des Freiherrn Johann Wratislaus an die Schwester des-selben, Potyxena, welche in zweiter Ehe mit Zdenko Adalbert Herrnzu Lobkowitz, welcher 1624 den Fürstenstand in die LobkowitzscheFamilie brachte, vermählt war und so gelangten diese Besitzungenin die Hand des letzteren Geschlechts. Mit den Gütern ging auchdas Baerensteinsche Wappen, welches oben nach Siebmachers be-kannterDeclaration" beschrieben worden ist, in das Wappen derFürsten v. Lobkowitz über, in welchem der Büffelkopf im 1. Feldedes Rückenschildes und auf dem mittleren, rechten (ersten) Helmeerscheint und zwar ist, Siebmachers Angaben entgegen, das Feldgolden und der Ring des Büffelkopfes ebenfalls schwarz. S. dieim vorigen Artikel angeführten Schriftsteller.

Siebmacher, I. 32: v. Bernstein, Herren. Durohl. Welt, Ausg. von 1710, 1. S. 496.Trier, S. 418. v. Meding, II. S. 30 u. 31.

Biirnfelss, s. Rampini Edle v. Bärnfelss.

Baernkopp. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplom vom 3. Jan.1761 für Johann Wenzel v. Baernkopp, k. k. Oberstwachtmeisterder Artillerie. Derselbe, hochverdient um das Artilleriewesen derk. k. Armee, wurde 1787 Generalfeldzeugmeister. Aus der Ehemit Maria Josephe v. Sartory stammten, neben einer Tochter, FreiinAnna Josephe, welche sich mit dem k. k. Oberstwachtmeister JohannFreih. v. Staader»vermählte, zwei Söhne, die Freiherren Leopold,geb. 1758 und Vincenz, geb. 1761, welche beide in k. k. Militär-diensten standen. ,

Leupold, I. S. 120 u. 121. Megerle v. Mühlfeld , S. 35. W.-B. d. Oesterr. Mon. IX.49. Suppl. zu Siebm. Wappenb. VT. 13.

Bihiistein, s. Perenwerth v. Bärnstain.

Bärtl v. Soimnersherg zu Rohrweeg. Erbländ.-österr. Adelsstand.Diplom von 1717 für Philipp Bärtl, bischöfl. Brixnerischen Canzler,mit dem Prädicate: v. Sommersberg zu Rohrweeg.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 238.

Bärtl v. Sommersperg (Soiumcrsberg). Erbländ.-österr. Adels-stand. Diplom von 1737 für Johann Anton Bärtl, Steuereinnehmeram Eyssach und Anton Bärtl Pfennwerths-Verwalter zu Fragenburgbei Claussen, mit dem Prädicate: v. Sommersberg.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 238.