kerr in Freising, welcher 1639 als Propst und Senior starb undwelchen, so viel bekannt ist, keiner von seinen Brüdern und derenNachkommen überlebt hat.
v. Hattstein (welcher die ordentliche Staminreihe von 1340 beginnt) I. S. 94, 395 u. 396,479 n. 506. — Biedermann, Geschl.-Reg. d. Orts Altmühl, Tab. 54 u. d. Orts Ottenwald,Tab. 43, 97, 161, 195 u. 224. — Siebmacher, I. 80. — Siebenkees, I. 1. Abschn. S. 244.
Auer v. Steffling (in Gold ein schrägrechter, blauer, mit dreiunter einander stehenden rothen Kugeln belegter Balken). Altes,erloschenes, bayerisches Adelsgeschlecht, welches sich nach demGute Steffling auf dem Nordgaue nannte, von den übrigen altenAuer aber ganz verschieden war. Zuerst von demselben kommtDietrich A. v. St. vor, welcher sich um 1307 mit Walburga v. Leu-prechting vermählte. Der Letzte des Stammes ist nicht bekannt,wie überhaupt von der Familie wenig aufzufinden ist.
Siebenkees, I. 2. Abschn. S. 43.
Auer|jzum Tobel, auch Auer v. Gricssbach (in Roth drei übereinander .liegende, mit den Spitzen nach rechts und oben gekehrte,schwarze Zähne). Altes, bayerisches Adelsgeschlecht, welches sichnach dem adeligen Sitze Tobel im Gerichte Griessbach schrieb undauch, weil dasselbe diese Pflege -lange bestandweise inne gehabthatte, mit dem Namen Auer v. Griessbach vorgekommen ist. Zuersterscheint Wernhart A. v. T. in Urkunden des Klosters Aschbachvon 1387 und 1392. Derselbe half den 19. Freiheitsbrief diesesKlosters mitfertigen. Der ganze Stamm erlosch mit Theresia, Bar-bara Irmgardis und Catharina Benedicta A. v. T., welche sämmt-lich 1627 und 1634 Professschwestern im adeligen Frauenstifte zuFrauenwerth im Chiemsee waren und demselben den Sitz Tobel c. p.zubrachten.
Siebmacher, I. 80: Die Aver v. Tobel, Bayerisch. — Siebenkees, I. 2. Abschn. S. 43—45.
Auer v. Winkl zu Gangkofen, Saulburg, Gessenberg etc. (in Silberein. rother Löwenkopf mit Hals). Altes, in Ober- und Niederbayernreich begütertes, doch erst 1348 zum erstenmale vorkommendesAdelsgeschlecht, welches sich nach dem Schlosse und der HofmarchWinkl am Chiemsee nannte. Dasselbe theilte sich in zwei Haupt-linien, in die Auer v. Winkl zu Röhrnbach und Sauiburg auf Thurn-thenning und in die A. v. W. zu Gessenberg, Freiherrn Gold v. Lam-poding (Schild zweimal quergetheilt: oben in Silber der Auerv. Winkische Löwenkopf, in der Mitte ebenfalls in Silber zweineben einander liegende, die Mundstücke links kehrende, rotheJagdhörner und unten in Roth ein dergleichen silbernes Horn),welche beide in diesem Jahrh. erloschen sind. Die ThurnthenningerLinie schloss Maria Anna Freiin Auer v. Winkl, Erbin von Thurn-thenning, geb. 1746, welche in erster Ehe sich 1777 mit FranzPaula Grafen v. Closen, in zweiter aber 1785 mit Damian Freih.v. Tettenborn vermählt hatte. Der Mannsstamm der Auer v. Winkl,Freih. Gold v. Lampoding und des ganzen Geschlechts erlosch 1836mit Hieronymus A. v. W. Freih. Gold v. Lampoding, Herrn zuGastag und Gessenberg, Salzburg. Kämmerer, Erb-Salzausferger undLandstand, später k. k. Präsidenten in Salzburg, geb. 1775 und