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Diplom v. 1783 für Leopold Auenbrugger, Doctor der Medicin, mitdem Prädicate: Edler v. Auenbrugg.
Megerle v. Mühlfeld, S. 158.
Allenfeld, s. Hein dl v. Auenfeld.
Aiicnfels, s. August v. Auenfels.
Auciimiillcr. Reichsadelsstand. Diplom vom 8. Apr. 1806 fürAugust Wilhelm Auenmüller, kursächs. Major der Cavallerie. DerStamm ist fortgepflanzt worden und blüht in Sachsen. Julius v. A.ist k. sächs. Oberpostrath.
Das im W.-B. d. Sachs. Staaten, 1. 64 unter dem Namen: v. Aumüller gegebene Wappengehört nicht in ein sächs. Wappenbuch. — Kneschke, I. S. 17 u. 18.
Auenthal, s. Luberth v. Auenthal.
Auer. Dieses Namens sind in mehreren deutschen Ländern,namentlich in Bayern, viele Adelsgeschlechter gewesen, welche allevon verschiedenem Stamme sind und sich, wenn dieselben auchbisher immer von den Genealogen vermischt wurden, durch Wappenund Beinamen leicht unterscheiden lassen. In Bayern und auf demNordgau hausten allein sieben Hauptgeschlechter Auer, welchesämmtlich verschiedener Abkunft waren, verschiedene Wappen führ-ten und keineswegs, wie immer behauptet worden ist, von denenAur in Tirol abstammten. Kein einziger der alten bayerischenGenealogen hat je etwas von dieser Abstammung erwähnt, auch istvon derselben in den alten Briefen dieser Familien nicht das min-deste zu lesen. Diese sieben bayerischen altadeligen Geschlechterv. Auer sind nach den handschriftlichen Notizen des Hrn. Freih.v. Leoprechting folgende:
Auer zu Au (im Schilde bald über zwei Spitzsparren, bald aufeinem Dreiberge nach Einigen ein Falke, nach Anderen ein Sittich).Die Familie nannte sich nach dem Schlosse Au auf dem Nordgauim Stifte Eichstädt, besass aber auch Forchheim, Gebersburg, Irls-bach und später Wollnzach. Urkundlich kommen zuerst Henricusund Conradus de Au 1248 als Zeugen vor. Der Stamm erlosch1602 mit Sebastian Auer. Die Güter fielen an Friedrich Mark-grafen v. Ansbach, resp. derselbe zog sie ein, obwohl des Sebastiannächste Befreundete, die Oedenberg v. Deging, deshalb klagten undauch Recht erhielten, doch'gab Markgraf Friedrich die Güter nichtheraus. , ,
Auer v. Auburg (früher in Roth eine quer den Schild durch-ziehende, zweischichtige Mauer, oben mit fünf Zinnen, später inSilber drei grüne, unten geöffnete und an einanderstehende, feuer-speiende Berge). Von allen Auern das älteste, vornehmste undmächtigste, schon im 13. Jahrh. zahlreich erscheinende Geschlecht,welches sich zuerst v. Auburg, unterhalb Regensburg a. d. Donaudann von Prennberg (nach Anderen Brennberg), einer Herrschaftbei Regensburg, schrieb, — es sind somit die Auer v. Auburg unddie Auer v. Prennberg ein Geschlecht und nicht, wie angenommenworden ist, zwei verschiedene Geschlechter — auph in Regensburgeinige Zeit sass und diese Stadt durch Macht und Anhang einige