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mendes Schöffengeschlecht. Henrich v. Attfangen erscheint urkund-lich 1362 mit seinem Wappen.
Fahne , I. S. 11 u. Tab. I. Nr. 7.
Attlinajr. Eine, ursprünglich aus Tirol stammende, bayerischeAdelsfamilie, in welche der Adelsstand 1638 vom Erzherzoge Fer-dinand gekommen sein soll.
YV.-B. (1. Kgr. Bayern, IV. 64. — v. Hefner, II. 75 u. S. 67.
Atze. Altes, erloschenes, schlesisches Adelsgeschlecht, welchesin der zweiten Hälfte des 15. Jahrh. noch im Liegnitzischen be-gütert war und dessen Name sich später nur noch in Kirchenbü-chern und auf Leichensteinen vorfand.
Sinapius, II. S. 509.
Atzemlorf, Azendorf, Atzcliidorf. Altes, erloschenes, MeissnischesAdelsgeschlecht aus dem gleichnamigen, bei Merseburg liegendenStammhause, welches 1638 auch die Güter Haynichen und Salsigbei Zeitz besass. Die Familie ist eigenen Angaben nach in derMitte des 17. Jahrh. ausgestorben, doch führt Knauth, S. 480, die-selbe 1692 noch auf.
Frh. v. Ledebur , I. S. 24. — Siebmacher, I. 156.
Atzeuhcini. Reichsadelsstand. Diplom vom 28. Apr. 1742 fürFriedrich Wilhelm Atzenheim, kurbraunschw.-lüueburg. Ilofrath undResidenten. Die Erhebung in den Adelsstand wurde in Hannover27. Mai 1750 amtlich bekannt gemacht. Der Stamm ist späterwieder ausgegangen.
Verz. der in den Qannov. Landen publ. Standeserheb. C. 29. — Frh. v. d. Knesebeck,S. 68.
Au, s. Feur v. Au.
Ali, Wiellinger v. der Ali. Altes, erloschenes Adelsgeschlecht inOberösterreich, aus welchem Caspar Wiellinger (Willinger) v. d. Auauf Kättering in der Mitte des 16. Jahrh. lebte. Von den dreiSöhnen desselben setzte Christoph W. v. d. A. zu Kättering undAu den Stamm fort. Derselbe, 1551 k. Pfleger zu Steyer, ver-mählte sich mit Margaretha v. Schreiberstorff und aus dieser Eheentsprossten elf Töchter und acht Söhne. Von Letzteren erlangteHans Christoph durch seine Gemahlin Maria Püchner den SitzIlintertobl und pflanzte das Geschlecht fort. Von den Söhnen des-selben vermählte sich Achatz Wiellinger v. d. Au zu Hintertobl mitJohanna Stauferin v. Stauff. Aus dieser Ehe stammte Johann Ernst,welcher in k. Kriegsdiensten gestanden hatte, in erster Ehe mitElisabeth Sabina ldaeberlin v. Weng und in zweiter mit Anna Re-nata Freiin v. Clam vermählt war und 1690 starb. Von den Söhnenaus erster Ehe überlebte denselben nur Franz Ferdinand Wiellingerzu Irinersee, welcher 1730 starb und aus zweiter Ehe mit MariaFelicitas Spindlerin v. Hofeck zwei Söhne, Franz Anton DominicusHerrn auf Innersee und Franz Adam Joseph, hinterliess, welche1732 beide in k. k. Kriegsdiensten standen. Aus der zweiten Ehedes Franz Ferdinand aber stammte Johann Achatz Gottfried Wiel-linger v. d. Au zu Hintertobl und Feldeck, welcher sich mit Eva