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kaufte. Die Glieder dieses Hauses schreiben sich Freiherren aufHeiligenkreuz, Lucenigo, Podgora, Falkenstein und Tanzenberg unddas Haus scheidet sich in die zwei Speciallinien:, Heiligenkreuzund Lucinei. Die Speciallinie Heiligenkreuz stammt von dem Gra-fen Johann Friedrich, gest. 1633 und blüht in zwei Aesten, demAste zu Heiligenkreuz und zu Burgfeistritz. Der Ast zu Heiligen-kreuz stammt von dem älteren Sohne des Grafen Johann Friedrich,dem Grafen Franz, gest. 1710, der zu Burg Feistritz aber vondem zweiten Sohne des Grafen, Johann Friedrich, dem GrafenIgnaz 1., gest. 1732. Der Söhn des Letzteren, Franz Dismas, gest.1750, hatte zwei Söhne, Ignaz II. und Franz, welche zwei beson-dere Zweige: zu Burgfeistritz und zu Gösting stifteten. Die Spe-ciallinie Lucinei stammt von dem dritten Sohne Hermanns IV., demGrafen Ferdinand I. — Das Haus Petzenstein, dessen Glieder sichFreiherren v. Petzenstein, Herren zu Podgora, Lucenigo, Vipul-sano etc. schreiben, stiftete Ulvinus (Wolfgang) gest. 1551. DerSohn desselben, Andreas, gest. 1597, hinterliess zwei Söhne, Wolf-gang Sigismund und Wolfgang Bernardin, welche zwei Aeste, denälteren und den jüngeren, gründeten. Der jüngere Ast ist mit demGrafen Ludwig 1803 im Mannsstamme erloschen. — Die zahlreichenGlieder der Familie werden jetzt nach Vorstehendem, wie folgt,aufgeführt: A) Haus Heiligenkreuz. I. Speciallinie Heiligenkreuz:1) Ast zu Heiligenkreuz; 2) Ast zu Burgfeistritz: a) Zweig zuBurgfeistritz, b) Zweig zu Gösting. II. Speciallinie Lucinei: Astzu Attimis. 1!) Haus Petzenstein. — Der Familie stehen die Stamm-güter Attimis, Heiligenkreuz, Burgfeistritz etc. zu, so wie die Herr-schaften Sehrattenthal und Therasburg, Bann, Windischlaudsberg,Hartenstein, Dornau, Wurmberg, Gösting, Strass, Untervogau etc. etc.
Bucelini , III. — Sinapius , I. S. 218. II. S. 41. — Gauhe, I. S. 46 u. 47. — Wissgrill,I. S. 171—212. — Leupold, I. S. 59—118. — Schmutz, I. S. 72—76. — Allgem. Geneal. Handb.I. S. 428—437. — v. BeUbach, I. S. 83 u. 84. — N. Pr. A.-L. I. S. 149. — Geneal. Taschenb.d. gi 11. Häuser. — Deutsche Grafeuh. d. Gegemv. I. S. 37—41. — Siebmacher, V. 8.
Attenrode, Artroilc, Atroy. Brabanter Freiherrngeschlecht, wel-ches sich nach dem Schlosse und der Herrschaft Atteurode, in derLandessprache Atroy, zwei Meilen von Tirlemont, nannte. DerErste, welcher diesen Namen führte, war Johann Baptist DaneeisHerr auf Wevre, k. span. Bath und Bequetenmeister im grossengeheimen Conseil zu Mecheln. Derselbe, gest. 1659, hatte 1643das Schloss Attenrode mit Zubehör vom Könige Philipp IV. vonSpanien gekauft und war 1658 zum'Baron ernannt worden. Vonden beiden Söhnen desselben setzte nur der^ältere, Philipp Daneeis,zweiter Baron von Attenrode den Stamm durch zwei Söhne fort,doch staib der ältere jung und der jüngere ging in ein Klosterund hinterliess seine Besitzungen später den Kindern der Schwesterdes Vaters, welche mit Johann Carl v. Cordes, Herrn von Ter-meeren, vermählt gewesen war.
Butkens, Troph. de Brabant. Suppl. II. p. 79. — Gauhe, II. S. 31 u. 32.
Atter, (trafen, s. Grafen Enis v. Atter und Iveaghe.
Anfangen. Ein in der ältesten Cölnischen Geschichte vorkom-