Druckschrift 
1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
Seite
124
Einzelbild herunterladen
 

124

sehen Hof in Liibbeke, war noch 1672 zu Schlüte im Stedinger-lande und zu Arkenstede, so wie zu Quackenbrück im Osnabrück-schen angesessen und scheint mit Liborius v. A., welcher 15. Jan.1672 starb, erloschen zu sein.

N. Pr. A.-L. IV. S. 3. Fr Ii. v. Ledebur, I. S. 23. Siebmacher, I. 189.

Asfelil. Schwedischer Freiherrnstand. Diplom vom 12. Oct.1653 für Peter Bidal, k. schwed. General-Agenten in Frankreich,Italien und Spanien. Derselbe, aus einem französ. Geschlechtestammend, wurde mit Wildenbruch in Pommern und mit Hersefeldim Bremenschen, welches nachher Asfeld hiess, belehnt und zugleichberechtigt, sich Freih. v. Wildenbruch und Herr v. Asfeld zu schrei-ben. Später erhielt derselbe die Stelle eines k. franz. Kesidentenin Hamburg und Niedersachsen. Aus der Ehe mit Catharina Ba-stonneau stammten sechs Söhne, von welchen Benedict Bidal, Ba-ron v. Asfeld, k. franz. Marechal de Camp, gest. 1715 und Clau-dius Franz Bidal, Marquis v. Asfeld, Marschall von Frankreich,Gouverneur von Strassburg etc. den Stamm fortsetzten. Aus derEhe des Ersteren mit Anna Pucelle stammte nur eine Tochter,Thecle Felicite Bidal v. Asfeld, welche sich 1721 mit Johann leNain vermählte und demselben den Titel eines Baron v. Asfeld zu-brachte, aus der zweiten Ehe des Letzteren aber mit Anna leClerc-Lesseville stammten, neben zwei Töchtern, zwei Söhne, Clau-dius Stephan und Johann Wilhelm Bidal v. Asfeld.

Gaulie, II. S. 1352 56. Im Schwed. Wappenb. ist das Geschlecht nicht aufgeführt.

Asfeld, Assfeld. Ein in Böhmen, Schlesien und Mähren vor-gekommenes Adelsgeschlecht, aus welchem 1737 drei Brüder be-kannt waren: Johann Wenzel v. Asfeld, Herr auf Puchlowitz,Assessor der k. Landeshauptmannschaft zu Glatz,. Maximilian Josephv. A. zu U. L. F. zu Botta in Ungarn infulirter Abt und des fürst-lichen Stifts zu Breslau Domherr und Johann Anton v. A., k. Appel-lationsrath in Böhmen.

Gauhe , II. S. 1352 u. 53.

Asinutli, genannt Walniont, Mehrere Sprossen dieses näher nichtbekannten Geschlechts haben als Officiere in der k. preuss. Armeegestanden.

Frh. v. Ledebur, I. S. 23. Suppl. zu Siebm. W.-B. X. 7.

Asnliauiii. Altes, ausgegangenes, österreichisches Adelsgeschlecht,dessen Wappen Siebmacher II. 74 mitgetheilt hat.

Aspach (in Gold zwei kreuzweise über einander gelegte, mitEisen beschlagene Dreschflegel). Altes, erloschenes, österreichischesund steiermärkisches, ritterliches Geschlecht, welches in Nieder-österreich von 11681516 vorgekommen ist. Otto v. A. war nachPrevenhuber 1344 Stadtrichter in der Stadt Steyr. Zuletzt wirdWolfgang v. A. erwähnt, welchen Erzli. Friedrich d. Jüngere vonOesterreich als den ältesten seiner Brüder, 'Christoph und Heinrichv. A., mit Cammerstein belehnte.

Wissgrill, I. S. 160 u. 161. Schmutz, I. S. 171. Siebmacher, II. 96: v. Aspach,Schwäbisch.