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Arnold v. Dobroslnu (roth und weiss geschacht mit einem blauen,mit einem Luchs belegten Schrägbalken). Böhmischer Adelsstand.Diplom vom 27. März 1665 für Carl Ferdinand Arnold (da dasDiplom von demselben Tage ist, an welchem der Postverwalter inGrüneberg, Johann Arnold, den Adel erhielt, so stammte wohl CarlFerdinand A. aus demselben Geschlechte) mit dum Prädicate: v. Dob-roslau und von 1725 für Carl Ferdinand Arnold, Primator zu Prag,mit demselben Prädicate.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 236 (schreibt den Namen Amolt). — Frh. v. Ledebur,I. S. 236.
Arnold-Ehrenbcrg (Schild geviert: 1 in Roth ein goldener Greif;2 in Silber ein querliegender, rechts in einem nach links und obensehenden Adlerskopfe sich endigender, die Schwingen unterwärtskehrender, rother Adlersflügel, welcher mit einem goldenen Halb-monde belegt ist; 3 in Gold auf freistehendem, grünen Rasen eingrünbelaubter Baum und 4 in Blau ein doppelt geschweifter gol-dener Löwe (Tiger), in der rechten Vorderpranke einen grüner.Kranz haltend). Preussischer Adelsstand. Diplom vom 17. Jan.1828 für J. C. v. Arnold, zur Erlaubniss, in Folge von Ueber-tragung des k. preuss. Majors Albert v. Ehrenberg, mit seinemangestammten Namen und Wappen den Namen und das Wappender Familie v. Ehrenberg — s. den betreffenden Artikel — ver-binden zu dürfen. Der Diplomsempfänger, aus der schlesischenFamilie v. Arnold, einem ursprünglich Grüneberger Stadtgeschlechte(s. oben) stammend, ist 29. Dec. 1849 ohne Nachkommen gestorben.
N. Pr. A.-L. II. S. 111. — Frh. v. Ledebur. I. S. 19. — W.-B. d. l>r. Mou. II. 74. —
Kneschke, IV. S. 18 u. 19.
Arnold r. Locwenau (Schild der Länge nach getheilt: rechts inBlau ein gekrönter, goldener Löwe und links viermal schrägrechtsvon Roth und Silber gestreift mit einer weissen Rose in jedem derbeiden rothen Streifen). Ein nur aus Siebmachers W.-B. IV. 18bekanntes Adelsgeschlecht.
Arnold v. Mttcnan (in Gold auf einem grünen Dreihügel einStorch von natürlicher Farbe). Bayerisches Adelsgeschlecht, wel-ches sich nacli Nittenau, einem Städtchen in der obern Pfalz, inwelchem die Familie schon vor 1500 ein Burggut besass, schriebund auf Neuhaus sesshaft war. Später zog das Geschlecht sichnach Regensburg zurück und die Glieder desselben wurden daselbstBürger.
Siebmacher, I. 98: Die Arnolt, Bayerisch. — Handschr. Notiz, d. Hrn. Frh. v. Leo-prechting.
Arnold v. Kohrenfels (in Blau zwei über einander ins Andreas-kreuz gelegte, brennende Fackeln): Ein im Herzogthum Neuburgvorgekommenes Adelsgeschlecht, welches die ansehnlichen GüterRohrenfels, Otting und Schweinspaint besass. Rolirenfels war be-reits 1545 in der Hand der Familie, doch ist sonst wenig vonderselben bekannt. Nach Abgang des Geschlechts erbten Roliren-fels die v. Ramspeck.
Handschr. Notiz, d. Hrn. Frh. v. Leoprechting.