Druckschrift 
1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
Seite
109
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Erlangung des Freiherrnstandes hatte 1702 Johann Georg v. Arnold,als k. k. Oberstwachtmeister bei Heister Infanterie, wegen vieljährigerKriegsdienste, mit dem Prädicate: Edler von, den Reichsritterstanderhalten. Die Familie ist mit demselben erloschen.

Wissgrill, I. S. 151 u. 152. Megerle v. Mühlfeld , S. 34 u. 97.

Arnold (Schild mit Schildeshaupte: im blauen Schildeshauptedrei achtstrahlige, goldene Sterne neben einander und im rotlienSchilde ein goldener Löwe). Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplomvom 3. Dec. 1795 für Carl Ferdinand Arnold, Professor der Wund-arzneikunde zu Prag, wegen 22jähriger Dienstleistung.

Megerle v. Mühlfeld, S. 97. v. Hellbach, T. S. 7(5 u. 77. Handschr. NotizKneschke , IV. S. 20.

- Arnold (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Gold aufeinem grünen Hügel ein grüner Baum, links in Blau ein Tiger,welcher in der rechten Vordertatze einen Kranz hält). BöhmischerAdelsstand. Diplom vom 27. März 1065 für Johann Arnold, Post-verwalter in Grüneberg. Die Familie erwarb im Kreise Grüneberg(Schlesien) etc. mehrere Güter und blüht noch jetzt.

Sinapius , II. S. 504. Frh. v. Ledebur , T. S. 19. Siebmacher , V. 73.

Arnold (Schild durch einen schrägrechten, goldenen Balkengetheilt: rechts in Silber drei schrägrechts unter einander gestellterothe Rosen und links in Blau drei eben so gestellte, goldeneSterne). Fränkisches Adelsgeschlecht, welchem Siebmacher, V. 108das angegebene Wappen beigelegt hat. Nächstdem führt das Sieb-machersche Wappenbuch, Bd. IV. unter denGeadelten" mit demNamen Arnold noch zwei Wappen auf, nämlich Tab. 20 in Blauein doppelt geschweifter goldener Löwe und Tab. 23 in Silber einrothes Ankerkreuz.

Arnold (Schild geviert mit Mittelschilde. Im goldenen Mittel-schilde ein schwarzer Adler, dessen Brust mit einem silbernenHalbmonde belegt ist. 1 und 4 in Roth ein das Feld ganz über-ziehendes, goldenes Andreaskreuz und 2 und 3 in Blau der vor-wärtsgekehrte, goldenbekleidete Rumpf eines Mohren, dessen Augenmit einer silbernen Binde bedeckt sind). Böhmischer Ritter- undpreuss. Freiherrnstand. Ritterstandsdiplom von 1727 für BenjaminArnold, Gutsbesitzer in Schlesien (Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.Bd. S. 119) und Freiherrndiplom vom 6. Nov. 1741 für denselben,als k. preuss. Kammerherrn etc. Der Stamm wurde durch einenSohn und von diesem durch drei Söhne fortgepflanzt und die Fa-milie erwarb viele Güter in Schlesien, von welchen noch 1806 meh-rere in der Hand derselben waren.

v. Hellbach, I. S 77. N. Pr. A.-L. I. S. 39 u. S. 141 u. V. S. 8. Frh. v. Ledebur,I. S. 19. W.-B. d. Pr. Mon. II. 21. Kneschke, IV. S. 19.

Arnold (im golden eingefassten, rothen Schilde ein sechsstrali-liger, goldener Stern). Preussischer Adelsstand. Diplom vom 14.Febr. 1780 für Johann Gottlieb Arnold, k. preüss. Stabscapitainbei dem Grenadierbataill. v. Gillern.

r. Hellbach, I. S. 77. N. Pr. A.-L. I. S. 48 u. S. 142. Frh. r. Ledebur, 1. S. 1H.W.-B. d. Pr. Mon. II. 73. Kneschke, IV. 8. 17 u. 18.