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hausen und war früher Cölnisches Lehn, mit welchem das Erbthür-hüteramt des Hochstifts verbunden war. Urkundlich kommt zuerst1372 Goddert v. der Arffen, Voigt und Richter zu Hylkenroidevor, dann folgen 1467 Daem v. d. A., „Dürwerter" des Erzbi-schofs und 1485—99 Wilhelm v. d. A., erzbischöfl. Rath und Erb-thürwärter. Eine Stammreihe, welche mit Goddert v. d. A., 1439belehnt mit Hackhausen, oder Arff, beginnt, giebt Fahne. VonGodderts Söhnen erhielt Friedrich 1498 in der Theilung Hackhausenund Witgen den Sülzerhof im Kirchspiele Nivenheim. Von Letz-terem entspross Gerhard, welcher 1550 die Cölnische Union unter-schrieb. Hie Tochter desselben, Catharina, vermählte sich mit Al-bert v. Bäxen.
Fahne . I. S. 8.
Argens, Jlarquis il'. Altes, französisches, der Provence ange-hörendes Marquisengeschlecht, aus welchem Johann Baptist v. BoyerMarquis d'Argens, geb. 1704 zu Aix, gest. 1771 auf einem ihmgehörigen Gute in der Provence, k. preuss. Kammerherr, Mitgliedund Director der Academie der Wissenschaften etc. stammte. Der-selbe gehörte zu den Männern, deren geistiges Leben in die Ge-schichte der Höfe zu Rheinsberg und Sanssouci tief verflochtenist und genoss bis zu seinem Tode die Gunst des Iv. Friedrich II.
N. Pr. A.-L. VI. S. 3 u. 4.
Argensol, Freih., s. Freih. Ay.mard v. Argensol.
Arioli Edle v. Morkowilz. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplomvom 14. Mai 1796 für Johann Baptist Arioli, wegen betriebenenHandels, mit dem Prädicate: Edler v. Morkowitz.
Megerle v. Mühlfeld , S. 97.
Arkel, Arckel. Altes, holländisches Grafen- und Herrengeschlechtim Stifte Lüttich und Utrecht, welches das sogen. Land von Arckelbesass, seit 870 vorkam, 1230 die Stadt Gorkum erbaute und gegenEnde des 16. Jahrh. erloschen ist.
Lucae, S. 1108. — Tromsdorff , Geogr., p. 419. — Bucelini, T. I. Gauhe, II. S. 17 u. 18.
Armansperg (Armansberg, Armannsberg). Kurbayerischer Frei-herrn- und Reichsgrafenstand. Freiherrndiplom vom 21. Sept. 1719für Johann Georg v. Armansperg und Grafendiplom vom 7. Jul.1790 für den Enkel desselben, Franz Xaver Ignaz Joseph Freih.v. Armansperg. Dieselben stammten aus einem uralten bayerischenGeschlechte, welches sich um 1160 von den Inkofern v. Inkofen,die schon 1109 urkundlich vorkommen und der alten Grafen v.Kirchberg Schenken und Erbtruchsesse waren, schied.' Die ununter-brochene Stammreihe der Familie, welche sich nach Armansperg, einemSitze und Hofbaue im Landgerichte Rottenburg, Niederbayern, nannte,läuft von 1248 von Siboth Armansperger, welcher als Sibotho v. Ar-mannesperch 1293 urkundlich vorkommt, fort. Die jetzigen Grafenv. A. stammen von dem Erwerber des Grafendiploms im 2. und3. Gliede ab und die Familie besitzt Schloss Egg seit 1726 undLoham in Niederbayern, so wie Breitenried in Oesterreich.
v. Lang, S. 15. — Stemmatographie der heutigen Grafen Armansperg (vom Frh. v. Hör-