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Ludwig Heinrich, wurde in Folge des Nachweises, dass sein Ge-schlecht sich seit Jahrhunderten im unbestrittenen Besitze des frei-herrlichen Titels befunden habe, durch k. preuss. Diplom vom 10.Apr. 1841 die Berechtigung zur Führung des Freiherrntitels aner-kannt. Letzterer, geb. 1800, jetzt k. preuss. Rath bei dem Appel-lationsgerichte zu Breslau, vermählte sich 1838 mit Therese IIü-peden und aus dieser Ehe stammt, neben vier Töchtern, ein Sohn,Freih. Wolf, geb. 1848.
Wissgrill , r. S. 120 11. 121. — v. Hellbach , I. S. 67. — N. Pr. A.-L. I. S. 113. — Frh.v. Ledebur , I. S. 12. — Geneal. Taschenb. d. freih. Haus., 1854. S. 5 u. 6 u. If. Jahrgg. —W.-ß. d. Pr. Mon. VIII. 15. — Siebmacher , V. 16 (Stammwappen).
Amus, v. der. Altes, erloschenes Adelsgeschlecht, welches nochim Anfange des 17. Jahrb. zu dem märkischen Adel gehörte unddessen Wappen Siebmacher, I. 174 gegeben hat.
Anacker. Erbländ.-österr. Adelsstand. Nach dem Milit. Sclie-mat. d. Oesterr. Ivaiserth. 1856 S. 107 und S. 291 standen in derk. k. Armee: Ignaz v. Anacker, Major und Garnisons-Spital-Com-mandant zu Verona und Emil v. Anacker, Lieutenant im 44. In-fant. Reg.
An che. Altes, erloschenes, französisches Adelsgeschlecht, wel-ches zu den ersten Häusern von Anjou gehörte. Der aus dem-selben stammende Claude de Beilay Chevalier, Seigneur d'Anchekam schon vor dem Widerrufe des Edicts von Nantes nach Berlin,wurde kurfürstl. Kammerherr und Gouverneur der Markgrafen Al-brecht Friedrich, Carl Philipp und Christian Ludwig, gewann grossenEinfluss und konnte sich um die französische Colonie in Berlinsehr verdient machen.
Küster, Altes u. Neues Berlin, I. S. 69. — Erman , Memoires, I. S. 335—37. u. IX. S 5
— N. Pr. A.-L. I. S. 113. — Frh. v. Ledebur , I. S. 12.
Aiickclniauii, Aiikeliuaffii. Rcichsadelsstand. Diplom von 1608für Joachim Anckelmann. Derselbe, in Hamburg geboren, lebtein Leipzig, kaufte im genannten Jahre das Rittergut Heuckewaldeund pflanzte den Stamm fort. Seine Nachkommen besassen dieGüter Podelwitz und Collmen im ehemaligen Amte Colditz und Mo-ritz v. Anckelmann, Herr der eben genannten Güter, schloss 26. Dec.1722 den Mannsstamm des Geschlechts mit Hinterlassung dreierTöchter.
Gauhe , II. S. 15. — v. Uechtritz , dipl. Nachricht., I. S. 4 u. 5. — v. Hellbach , I. S. 70.
— Frh. v. Ledebur , I. S. 12. — Siebmacher , V. 141 u. 295.
Aiickeiistcin. Ein erloschenes Adelsgeschlecht, welches in derMitte des 18. Jalirh. in Preussen vorkam. Ein Lieutenant v. Ancken-stein im k. preuss. Reg. v. Gablenz blieb, 11. Octbr. 1759, in derSchlacht^bei Kay.
Frh. v. Ledebur , I. S. 12.
Aiickcrshcint, Ankersheini. Reichsadelsstand. Diplom vom Endedes 17. Jahrh. für den Amtskammerrath und Oberamtmann Chri-stian Mathesius, Herrn auf Rosenfclde im Greifenhagenschen Kreise,unter Verleihung des Namens: v. Anckersheim. Der Adel derFamilie wurde vom Kurfürsten Friedrich III. von Brandenburg, 19,