bärtige Ilruder desselben, Johann Caspar v. A., Administrator desHochmeisterthums in Preussen, Hochmeister, des h. röm. ReichsReichsfürst der gefürsteten Standesherrschaft Freudenthal und ober-ster Hauptmann im Herzogthume Schlesien, schloss 1684 zu Breslauden Stamm des alten Geschlechts, worauf in Folge von Adoptionein naher Verwandter des Hauses, Rupert Florian Freili. v. Wcssen-berg, dessen Urgrossvater, Humbert v. Wessenberg der Jüngere,mit Catharyia v. Ampringen vermählt gewesen war, Namen undWappen derer v. Ampringen dem Seinigen beifügte.
Gr. v. Brandis , II. 'S. 40. — Sinapius, TT. S. 296. — Gauhe , I. S. 25. — v. Hattstein,II. Suppl. (od. Sign. 7.) S. 3. — v. Hellbach , I. S. 67 (hat aus der einen Familie v. Amprin-gen zwei Familien gemacht). — N. Pr. A.-L. T. S. 112. — Frh. v. Ledebur , I. S. 11. —Siebmacher , I. 113. — v. Meding, III. S. 6 u. 7.
Arnsberg. Ein in Preussen vorkommendes Adelsgeschlecht, auswelchem ein k. preuss. Lieutenant v. A. 1800 aus dem activenDienste trat und Hermann v. A. 1833 Second. Lieut. und 1847 Pre-mier Lieut. bei der 4. Artilleriebrigade wurde.
Frh. v. Ledebur , I. S. 11 u. 12.
Anischwangk. Altes, erloschenes, rheinländisches Adelsgeschlecht,dessen Wappen Siebmacher, I. 125 gegeben hat.
Anisilorlf, Amsdorf. Altes, erloschenes, meissnisches Adelsge-schlecht, welches sich früher auch Amelungsdorff schrieb und spätermit Gross-Zschepa hei Würzen angesessen war. Thilo v. Amelungs-dorff, welcher im Schilde einen nach der rechten Seite springendenSteinbock führte, kommt 1302 in einer auf dem Schlosse Saleckausgestellten Urkunde des Klosters Pforte vor. Aus diesem Ge-schlechte stammte der als Theolog zu seiner Zeit berühmte, 1542zum ersten protestantischen Bischof zu Naumburg erwählte, 1565 alsherz, sächs. Kirchenrath zu Eisenach verstorbene Nicolaus v. Ams-dorff, der treue Freund Luthers. Derselbe führte als Bischof zuNaumburg einen gevierten Schild: 1 und 4 Hochstift Naumburg,2 und 3 ein springender Steinbock, ganz wie oben bei Thilo v. Ame-lungsdorff angegeben wurde. Der Bruder des Nicolaus v. Amsdorff,Bartel v. A., setzte den Stamm durch zwei Söhne fort und Einigenehmen an, dass mit diesen Beiden der Stamm erloschen sei, dochhat derselbe noch bis zu Ende des 17. Jahrh. geblüht, denn 1694lebte noch Hans Christoph v. A., mit dem das Geschlecht wohl baldnachher erloschen ist.
Knauth , S. 479. — Gauhe , I. S. 25 u. 26 u. IL S. 11—14. — v. Hellbach , I. S. 67. —l'rh. v. Ledebur , I. S. 12. — v. Langenn , D. Melchior v. Ossa. Eine Darstellung aus dem16. Jahrh. Leipzig, 1858. Bd. I.
Amsel. Ein früher in Preussen vorgekommenes, erloschenesAdelsgeschlecht, aus welchem Peter v. Amsel 1784 See. Lieut. imk. preuss. Reg. v. Hake wurde und Joseph v. A., seit 1791 k. preuss.Stabscapitain bei dem Reg. v. Goltz 1794 aus dem activen Dienstetrat.
Amshcim. Altes, ausgegangenes Adelsgeschlecht, welches in derersten Hälfte des 17. Jahrh. noch zu dem bayerischen Adel ge-hörte und dessen Wappen Siebmacher, I. 85 gegeben hat.