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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
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vensleben geworden wären. Gebhard habe die 1553 wieder er-loschene rothe Linie, Gervasius aber, der älteste Solin des Busso,die weisse und Gumprecht, der jüngste Solin des Busso, die schwarzeLinie gestiftet. Andere führen das Geschlecht auf Mechtilde, Ge-mahlin des Grafen Otto v. Oldenburg zurück. Dieselbe soll alsErbtochter die Grafschaft Alvensleben, nach Erlöschen des Manns-stammes der alten Grafen, geerbt und ihrem Sohne, Conrad, mitdem Namen eines Grafen v. A. hinterlassen haben, Conrads Sohnund Enkel aber, Theodor und Milo, wären die Stammväter derjetzigen Familie v. Alvensleben geworden. Eine dritte Angabeweicht von Letzterer nur wenig ab. Mechtildes Sohn, Conrad, sollder Sohn des Markgrafen Otto I. von Salzwedel, welcher zugleichGraf zu Oldenburg und Stade war, gewesen sein. Otto nun solldie Grafschaft Alvensleben als heimgefallenes Lehn seinem SohneConrad überlassen haben, welcher Stammvater des gräflichen Ge-schlechts wurde, während die v. Alvensleben als ein Seitenzweigdes Hauses entstanden. Das Stammhaus der rothen Linie warErxleben, welches, neben dem gleichnamigen Stammsitze der Familieim jetzigen Kreise Neuhaidensieben, das älteste bekannte Gut desGeschlechts ist und die genannte Linie zerfiel in das ältere Hauszu Erxleben und das jüngere zu Calvörden oder Rogösen. Ersteresstarb 1534, letzteres aber 1553 aus und die Güter kamen an dieweisse und schwarze Linie. In der weissen Linie wurde später Va-lentin Joachim v. A. nach und nach Herr aller Güter und theiltedieselben unter seine drei Söhne so, dass Georg Friedrich Isern-schnippe, Jacob Eimersleben und Gebhard Christoph Erxleben er-hielt. Das Haus Jsernschnippe erlosch 16ö0, und Eimersleben 1734,worauf Gebhard Christoph zum gesammten Besitze der weissen Liniekam. Durch ihn und seine Nachkommen blüht noch jetzt dieseLinie. Die schwarze Linie war immer am meisten ausgebreitet'.Dieselbe kommt auch unter dem Namen der Calbeschen Linie vorund der Stifter, der oben erwähnte Gumprecht, Drost, Oberhaupt-maipi und Erbtruchsess des Erzstifts Halberstadt, starb 1324. ImAnfange des 16. Jahrb. schied sich diese Linie durch Ludolph undJoachim v. A. in den Ludolphinischen oder Hundisburgischen undNeugaterslebenschen und in den Joachimschen Zweig. Das HausIlundisburg starb 1696 aus, das Haus Neugatersieben aber blühtefort. Der Joachimsche Zweig schied sich später in das alte unddas neue Ilaus. Die Güter der Familie lagen und liegen nament-lich in der jetzigen Provinz Sachsen und zwar in der Altmark, imMagdeburgischen und Halberstädtischen (seit-der ersten Hälfte des14. Jahrhunderts) und im Reg.-Bez. Merseburg (seit 1659). ImBrandenburgischen war die Familie vorübergehend im 14. u. 18.,im Lüneburgischen im 14. u. 15. und im Meklenburgischen im 15.u. 16. Jahrh. begütert. Ueber die berühmtesten Glieder des Ge-schlechts, deren Zahl eine sehr grosse ist, hat das N. Pr. A.-L. I.S. 106 eine allgemeine Uebersicht gegeben. Der Grafenstand desKgr. Treussen ist durch drei Diplome in die Familie gelangt und