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miges adeliges Vasallengeschlecht vor, welches in Cölnischen Ur-kunden des 13. Jahrh. genannt wird.
Gauhe, I. S. 3027. — Biedermann , Geschl.-Reg. d. Orts Rhön-Werra, Tab. 372. — N. Pr.A.-L. I. S. 93 u. 94.
Aldeiilioncii. Altes, erloschenes, jülichsches Adelsgeschlecht,welches sich nach dem Rittersitze Aldenliouen, mit welchem dasErbdrostenamt von Jülich verknüpft war, nannte. Diederich Schi-rnau v. Aldenliouen kommt 1333 als Marschall von Jülich vor undConstantin v. A. verkaufte 1460 den Hof Schüren im Gericht Hörde.
Fahne, II. S. 2.
Ahlenrohle, Altenrath (in Schwarz zwei schräglinke, silberneBalken, welche oben mit einem Turnierkragen von fünf Lätzen be-legt sind). Altes, erloschenes, Cölnisches Adelsgeschlecht, welchesvom Cölnischen Capitel St. Georg einen Hof zu Vochem zu Lehentrug. Die meisten Glieder der Familie waren auch Geschwornedes Frohnhofs zu Glewel, welcher ebenfalls zum Capitel St. Georggehörte. Fahne gieht eine Stammreihe, welche mit Heinrich, be-lehnt 1302 und dem Sohne desselben, Daniel (I.), belehnt 1368,beginnt. Der Enkel des Letzteren Daniel (II.) wurde 1442 belehntund der Sohn desselben, Daniel (III.), gest. 1453, Wittwer vonN. N. Gretgen und ebenfalls mit Vochem belehnt, scliliesst dieStammreihe. — Ausser dieser Familie mit dem oben beschriebenenWappen gab es noch zwei Familien dieses Namens mit anderenvon Fahne angegebenen Wappen. Andreas v. Aldenroide, genanntIvoilpütz, Ritter, ein Sohn des Andreas Koilpütz und der Cuni-gunde v. Aldenroide, führte 1370 ein den Schild ganz überziehendesAndreaskreuz, zwischen welchem oben ein Stern schwebte und Jo-hann v. Aldenroide 1449 drei (2 u. 1) Löwenköpfe.
Fahne , I. S. 4 u. Tab. I. Nr. 1 u. 2.
Aldenscc. Altes, erloschenes, meissnisches Adelsgeschlecht.Georg v. Aldensee erhielt vom Kurfürsten Moritz zu Sachsen, wel-chem derselbe als Oberst im Kriege gute Dienste geleistet, dassäcularisirte Kloster Goseck unweit Naumburg, welches später aufden Sohn, Sebastian v. A. überging. Letzterer starb 1581, wor-auf Goseck an den kui-säcks. Kanzler D. David Prifer gelangte.Nach Allem scheint Sebastian v. A. den Stamm beschlossen zu haben.Weder Siebmacher hat 1605 das Wappen gegeben, noch Knauth1691 die Familie erwähnt.
Gaulie, II. S. 7 u. 8.
Alilergast, Alilcrgeist. Altes, erloschenes, schlesisclies Adelsge-schlecht, welches in der zweiten Hälfte des 14. Jahrh. vorkommt.Herzog Conrad zu Oels hatte 1365 das Dorf Stroslavicz dem RitterDietrich Aldergast zu Lehen gegeben.
Sinapius, I. S. 236. — v. Hellbach, I. S. 60. — N. Pr. A.-L. I. S. 94.
Aldringcr, Altringcr. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplomvon 1625 für Johann Aldringer, k. k. Oberst mit dem Prädicate:zu Koschin und Gross-Lipma. Derselbe, geb. zu Luxemburg imgeringen Stande, stieg bis zur höchsten militärischen Ehrenstelle