Jahrh. berühmt gewesenen Geschlechts. Absperg kam nach Er-löschen der Familie an den Deutschorden.
r. Haltslein, II. S. 280, 3(10, 325 u. 34!) u. III. S. 29, 168, 292 u. 334. — Biedermann,Geselil.-Reg. d. Canton AltraüJil, Tab. 107 —173. — Franconia, I. Aug.sb. 1313. Nr. 8. —v. Wellbach, I. S. 50. — Siebmacher , I. 101: v. Abspergk.
Abtshagcii. Altes, ausgegangenes, pommersches Adelsgeschlecht,welches von Brüggemann I. 9. Hptst. S. 99. aufgeführt wird. Das-selbe war namentlich im 15. Jahrh. bekannt und besass noch 1490Ninikow bei Treptow im jetzigen Eeg.-Bez. Stettin.
N. Pr. A.-L. I. S: 21, 79 u. 80. — Siebmacher, V. 176.
Acere. Ein von Manecke im Geneal. Schauplatze des braunschw.-lüneburg. Adels (Mscpt. der Bibliothek des Herz, von Cambridgezu Hannover) II. fol. 2. genanntes Adelsgeschlecht.
Frh. v. d. Knesebeck, S. 403.
Acciirti v. Königsfels. Oesterr. freiherrliches Geschlecht, dessenStammvater der k. k. Feldmarschalllieut. in d. A., Mi&hael Frei-herr A. v. K. war. Derselbe, geb. zu Fermo im Kirchenstaate u.gest, 1850, erhielt als k. k. Oberst u. Schiffscapitain, 12. Apr.1827, den österr. Adels- und 31. Mai 1829, mit dem Prädicate:v. Königsfels, den Freiherrnstand. Der gleichnamige Sohn hat denStamm bereits durch drei Söhne fortgepflanzt.
Gen. Taschenb. d. freili. Häuser. 1349. S. 3 u. 1857. S. 1. — W.-B. d. Oesterr. Mon. VIIT. 83.
Aclialm, Aclialn. Altes, erloschenes, schwabisches Grafenge-schlecht, welches auf der Burg Achalm bei Pfullingen (im jetzigenk. württemb. 0. A. Reutlingen) eine Meile von Tübingen sass undsich wie dieselbe nannte. Leopold Graf zu Achalm soll schon727 vorgekommen sein. Eginus u. Rudolph waren um 1036 mäch-tig. Die Brüder Luithold u. Cuno stifteten 1089 das berühmteBenedictinerkloster zu Zwiefalten u. Albertus III. schloss 1387 denStamm. Schon längere Zeit vorher war die Grafschaft durch Ver-pfändung an Oesterreich gekommen.
Lticae, Grafensaal, S. 818—828. — Zedier I. S. 312. — v. Krohne , I. S. 8 u. 9. —v. Hellbach , 1. S. 51. — Siebmacher, II. 7.
Achanl. Ein aus der Dauphine stammendes Geschlecht derfranzösischen Colonie zu Berlin, aus welcher sich der k. preuss.Oberst v. Achard, Herr auf Mondschütz bei Wohlau, des adeligenPrädicats bediente. Derselbe starb 1776 und eine Tochter lebtenoch im 2. Jahrzehnt dieses Jahrh. als Stiftsdame im adeligenKloster, zum heiligen Grabe in der Ost-Priegnitz. — Der Neffe,Carl Friedrich Achard, bekannt als Naturforscher und Chemiker,Director der physikalischen Classe der Academie der Wissen-schaften in Berlin, welchem König Friedrich Wilhelm III. vonPreussen das Gut Kunnern bei Wohlau schenkte, um zum Bestendes Landes die von ihm erfundene Methode der Zuckerfabricatiouim Grossen betreiben zu können, führte das adelige Prädicatnicht.
N. Pr. A. L. f. S. 80. — Frh. v. Ledebur, I. S. 1 u. 2.
Achbaur. Erbländisch-österr. Adelsstand. Diplom vom 6. März1818 für Johann Nepomuk Achbaur, mährisch-schlesischen Pro-